Kolumne

TURN ON Innovation: Nemo – die fortschrittlichste Unterwasser-Drohne

Die Unterwasser-Drohne Nemo kann bis zu 100 Meter tief tauchen.
Die Unterwasser-Drohne Nemo kann bis zu 100 Meter tief tauchen. (©Aquarobotman 2018)

Auf Kickstarter wird die Unterwasser-Drohne Nemo finanziert, die sogar 4K-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Action-Cams musst Du dafür nicht selbst ins kühle Nass springen, sondern kannst die atemberaubende Unterwasserwelt ganz entspannt von Land aus bewundern. TURN ON Innovation weiß, wie das funktioniert.

Mit der Kamera in die Weltmeere eintauchen – mit der Unterwasser-Drohne Nemo ist genau das möglich, und das sogar bis zu einer Tiefe von 100 Metern. Finanziert wird das Crowdfunding-Projekt derzeit auf Kickstarter. Punkten wollen die Macher aber nicht nur mit einem knackscharfen Bild, sondern auch mit einfacher Bedienung, sogar ein VR-Modus ist an Bord.

Nemo-Drohne erreicht maximale Tiefe von 100 Meter

Nemo setzt auf ein QAS-Balance-System mit vier Stahlrudern und einem effizienten, wasserdichten und korrosionsfreien Motor. Eingesetzt werden kann das Gadget bei Temperaturen zwischen minus 2 Grad und Plus 35 Grad. Dabei erreicht Nemo eine maximale Tauchtiefe von bis zu 100 Metern und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,9 Knoten fort. Videos werden auf Wunsch sogar in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet, die Videolatenz beträgt weniger als 200 Millisekunden. Der wechselbare Akku bietet eine Laufzeit von maximal drei Stunden und kann innerhalb 1,5 Stunden wieder voll aufgeladen werden.

Mit einer VR-Brille kannst Du die Unterwasserwelt immersiv erleben

Die Entwickler versprechen ein klares und stabiles Unterwasserbild, das keinerlei gesonderte Kontrolle durch den Nutzer erfordert. Da die Kamera sogar Videos in 4K mit 3840 x 2160 Pixeln aufzeichnet, entgeht Dir unter Wasser nicht das geringste Detail. Und: Wer selbst nicht dabei sein kann oder will, muss dennoch nicht auf ein immersives Erlebnis verzichten. In Verbindung mit einer VR-Brille kannst Du die artenreiche Fischwelt auch wunderbar in der virtuellen Realität genießen – ganz so, als seiest Du mittendrin im Geschehen.

Ein extra starkes Kabel sichert Verbindung zwischen der Drohne und Dir

Damit Du Freunde und Bekannte an Deinen Unterwasseraufnahmen teilhaben lassen kannst, haben die Entwickler Möglichkeiten integriert, die Inhalte direkt in den sozialen Netzwerken vom Smartphone aus zu teilen. Damit die Drohne auch jederzeit wieder den Weg zu Dir zurückfinden kann, ist sie mit einem extrastarken Kabel verbunden. In den günstigen Paketen ist ein 30 Meter langes Kabel enthalten, wer ausgiebigere Erkundungen plant, sollte direkt ein 100-Meter-Kabel wählen.

Bequeme Steuerung per Smartphone-App

 Dank Echtzeitbild verpasst Du nichts, was unter Wasser gerade vor sich geht. fullscreen
Dank Echtzeitbild verpasst Du nichts, was unter Wasser gerade vor sich geht. (©Aquarobotman 2018)

Die Macher legen besonderen Wert auf eine einfache Bedienung. Nachdem die Drohne eingeschaltet wurde, muss sie nur noch mit der Smartphone-App verbunden werden, die kostenlos für iPhone und Android-Geräte heruntergeladen werden kann. Die Verbindung erfolgt schließlich über ein eigenes WLAN-Netz. Da Funkwellen aber unter Wasser blockiert werden, erfolgt die Übertragung über das angeschlossene Kabel. So kannst Du in Echtzeit auf dem Bildschirm verfolgen, was sich unter Wasser abspielt. Die App liefert darüber hinaus nützliche Informationen zu Temperatur, Akkustand oder auch Geschwindigkeit.

Nemo wird ab Juli 2018 ausgeliefert

Einsammeln wollten die Macher ursprünglich mindestens 25.000 Euro, mittlerweile sind aber bereits etwas mehr als 50.000 Euro zusammengekommen. Möchtest Du Dich finanziell an dem Projekt beteiligen, hast Du dafür noch rund drei Wochen Zeit. Einsteigen kannst Du derzeit noch für rund 1000 US-Dollar, was einer Ersparnis in Höhe von rund 800 Dollar gegenüber dem geplanten Verkaufspreis entspricht. Schon im Juli 2018 soll die Nemo-Unterwasserdrohne an alle Unterstützer ausgeliefert werden.

Innovation
Jede Woche Donnerstag nehmen wir ein neues spannendes Crowdfunding-Projekt genauer unter die Lupe und berichten darüber ausführlich in TURN ON Innovation. Vergangene Themen unserer Innovations-Kolumne findest Du in dieser Übersicht.

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