Kolumne

TURN ON Innovation: WooHoo – der bessere Amazon Echo?

Sprachsteuerung, Gesichtserkennung und umfangreiche Smart Home-Vernetzung: WooHoo verfügt zudem über einen großen Touchscreen.
Sprachsteuerung, Gesichtserkennung und umfangreiche Smart Home-Vernetzung: WooHoo verfügt zudem über einen großen Touchscreen. (©Instagram/hey_woohoo 2017)

Smarte Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home sind auf dem Vormarsch. Das Kickstarter-Projekt WooHoo geht in die gleiche Richtung, mit Touchscreen und Gesichtserkennung geht das Gadget aber noch einen deutlichen Schritt weiter.

Amazon Echo gibt es in Deutschland bereits zu kaufen, wenn auch nur auf Einladung. Demnächst folgt mit Google Home ein weiterer smarter Speaker. Wer noch mehr Möglichkeiten nutzen möchte, sollte sich das Kickstarter-Projekt WooHoo einmal genauer anschauen. Der Smart Hub will nicht nur mit künstlicher Intelligenz punkten, sondern auch mit einer umfangreichen Smart Home-Unterstützung und sogar Sicherheitsfunktionen. Dafür ist der WooHoo sowohl mit einem Touchscreen-Bildschirm, als auch mit einer Kamera ausgestattet. Lichter einschalten, Heizungen regulieren oder eine Buchung per Uber vornehmen: All das soll mit WooHoo problemlos möglich sein.

Touchscreen-Display mit 7 Zoll und 360-Grad-Kamera

Zunächst zu den Specs: Das Herzstück bildet ein 7 Zoll großer Touchscreen-Bildschirm, der mit 1280 x 800 Pixeln auflöst. Im Inneren arbeiten ein Quad-Core-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher. Die interne Speicherkapazität beträgt 4 GB, kann aber mithilfe von Speicherkarten erweitert werden. Gefunkt wird per WLAN, Bluetooth oder auch Mobilfunk. Die 360-Grad-Kamera knipst 12-Megapixel-Bilder und filmt in Full HD. Zugleich dient die Linse auch für die Gesichtserkennung. Die Kamera ist mit Infrarotnachtsicht und einer Bewegungserkennung ausgestattet, die bei Unruhe Alarm schlagen kann.

Einrichtung in weniger als einer Minute

Wie Amazon Echo wird auch WooHoo bequem über die Stimme gesteuert. Das System ist mit einer Spracherkennung ausgestattet, kann aber auch mit einer App bedient werden, die für Android und iOS erhältlich sein wird. Die erstmalige Einrichtung soll laut Hersteller keine Minute dauern. Wer Probleme hat, kann per Videobotschaft Hilfe bekommen. Als Aktivierungskennwort muss lediglich "WooHoo" gesagt werden, damit der Lautsprecher bereit für die Eingaben ist. Dann soll das Gadget natürlich gesprochene Sätze und Aufforderungen verarbeiten können.

Cloudbasierte Smart Home-Plattform ab 9 US-Dollar monatlich

Natürlich kann WooHoo auch Musik wiedergeben oder Informationen zum Wetter liefern. Sein volles Potenzial entfaltet das Gerät jedoch durch die umfassende Einbindung in das Smart Home. Ob Steuerung von Lampen, Thermostaten und mehr: Alles soll mit diesem Modell leicht von der Hand gehen, per Sprache oder App. Wer die cloudbasierte Smart Home-Plattform des Anbieters nutzen möchte, muss dafür aber ein monatliches Entgelt entrichten. Zur Wahl stehen zwei Modelle, einmal für den privaten und einmal für den geschäftlichen Gebrauch. Private Nutzer zahlen 9 US-Dollar, geschäftliche Anwender 19 US-Dollar.

Dann lassen sich genaue Regeln definieren. Du kommst morgens in die Küche? Kein Problem: WooHoo spielt automatisch Deinen Lieblingssong. Besitzt Du eine smarte Kaffeemaschine, lässt das morgendliche Heißgetränk nicht lange auf sich warten. Außerdem kann der Smart Hub weltweit per Browser gesteuert und konfiguriert werden. Dafür stehen unterschiedliche und gesicherte IDs zur Verfügung, ganz gleich ob für den Zugriff eines Administrators oder eines Familienmitglieds.

WooHoo: Finanzierung für 49 US-Dollar möglich

Als Finanzierungsziel haben die Macher die Summe von 30.000 US-Dollar ausgerufen. Bislang kamen auf Kickstarter mehr als 50.000 US-Dollar zusammen, die Finanzierung dauert noch einen Monat. Wer noch einsteigen will, kann sich derzeit für 49 US-Dollar an dem Projekt beteiligen. Dafür erhältst Du einerseits das Gerät an sich und kannst ein Jahr lang die Smart Home-Plattform ohne weitere Kosten nutzen. Ausgeliefert werden sollen die WooHoo-Modelle ab Mai 2017. Zur Wahl stehen die Farben Weiß, Schwarz, Rosa, Rot und Blau.

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