Kolumne

TURN ON Weekly: Apple-Keynote, Pengate und Facebook-Rekord

Eine neue Apple-Keynote wurde für September angekündigt.
Eine neue Apple-Keynote wurde für September angekündigt. (©Twitter/Philip Schiller 2015)

Der Termin für die große Apple-Keynote steht fest. Doch unser Wochenrückblick TURN ON Weekly beweist: Die Technik-Welt dreht sich nicht nur um Apple. So waren es vor allem auch Samsung, WhatsApp und Facebook, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen gesorgt haben.

Apple-Keynote: Das iPhone 6s steht vor der Tür

Die Meldung der Woche ließ diesmal ziemlich lange auf sich warten. Erst am Donnerstagabend gab Apple den diesjährigen Termin für seine traditionelle Herbst-Keynote bekannt. Am 9. September soll es soweit sein. Als Schauplatz hat Apple diesmal das Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco gewählt, das bis zu 7000 Besucher fast. Platz genug für eine riesige Menschenmenge wird also geboten. Doch entscheidend werden am Ende natürlich nicht die Besucher sein, sondern die Neuheiten, die der Hersteller im Gepäck hat.

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Das iPhone 6s soll am 9. September vorgestellt werden. (©9to5Mac 2015)

Freuen dürfen wir uns mit fast 100-prozentiger Sicherheit auf das neue iPhone 6s und seinen großen Bruder, das iPhone 6s Plus. Noch nicht final geklärt ist, ob Apple auch einen Nachfolger zum iPhone 5c vorstellen wird. Zuletzt hatten mehrere Quellen darüber berichtet, dass der Hersteller für seine Keynote auch ein neues 4-Zoll-Smartphone in Petto haben könnte. Als Sahnehäubchen könnte es auch noch eine neue Version von Apple TV zu sehen geben. Gerade im TV-Bereich hat das Unternehmen einiges nachzuholen, nachdem Amazon und Google hier zuletzt für ordentlich Wirbel gesorgt hatten.

#Pengate: Samsung bekommt seinen eigenen (Pseudo)-Skandal

Nachdem Apple im vergangenen Jahr sein Bendgate erleben durfte, scheint diesmal Samsung mit einem eigenen (Pseudo)-Skandal an der Reihe zu sein. Pengate nennt sich das Ganze und dreht sich um den S Pen des neuen Galaxy Note 5. Wird dieser nämlich falsch herum in das Phablet eingeführt, kann dies dazu führen, dass das Gerät ernsthaft beschädigt wird. Samsung selbst weist in der Bedienungsanleitung des Gerätes zwar darauf hin, dass man so etwas besser unterlassen sollte, aber was hilft das schon? Skandal ist schließlich Skandal.

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Skandalträchtig oder nicht? Der S Pen des Galaxy Note 5. (©Samsung 2015)

Keine Frage: Problemtisch ist die Sache schon. Schließlich kann es ja durchaus mal passieren, dass der S Pen aus Versehen falsch herum in das Galaxy Note 5 gesteckt wird. In so einem Fall wäre es natürlich traurig, wenn eine kurze Unachtsamkeit gleich mit einem kaputten Smartphone quittiert wird. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass der Pengate-Skandal nicht ähnlich ausartet wie das Bendgate und wir bald in unzähligen Netzvideos gezeigt bekommen, was passiert, wenn man einen Surface Pen, einen Bleistift oder einen Brennstab in das Note 5 einführt.

Eine Brennstoffzelle für das iPhone 7?

Eine Brennstoffzelle fürs Smartphone? Warum eigentlich nicht. Gleich zu Beginn der Woche machte das Unternehmen Intelligent Energy mit der Idee auf sich aufmerksam, eine neue Art von Akku in iPhone und Co. einzubauen. Die Briten haben nach eigenen Angaben eine Brennstoffzelle entwickelt, die klein genug ist, um in einem handelsüblichen Smartphone Platz finden. Dort könnte sie für eine Betriebsdauer von bis zu sieben Tagen sorgen.

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Kommt das iPhone 7 mit einer Brennstoffzelle daher? (©TURN ON 2015)

Einen Haken hätte die ganze Sache allerdings: Da bei der Verbrennung von Wasserstoff natürlich Wasserdampf entsteht, bräuchte das Smartphone eine Öffnung, durch welche dieser ausweichen könnte. Zudem müsste regelmäßig neuer Wasserstoff nachgefüllt werden. Genutzt werden könnte dafür allerdings eine speziell präparierte Kopfhörerbuchse.

Science-Fiction oder echte Innovation? Einige Experten wollen mittlerweile herausgefunden haben, dass die Firma Intelligent Energy möglicherweise schon in Kontakt mit Apple stehen könnte. Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja schon bald das erste iPhone mit integrierter Brennstoffzelle.

WhatsApp bekommt zahlreiche neue Funktionen

Die Nutzer von WhatsApp – und das sind bekanntlich ziemlich viele – dürfen sich mal wieder über neue Funktionen für den Messenger freuen. Nachdem es zuletzt neue Funktionen für WhatsApp auf dem iPhone gab, sind diesmal die Android-User an der Reihe. Mit der neuen Version der App, die seit Mittwoch ausgerollt wird, kommen neben neuen Emojis auch einige sehr nützliche Features. So lassen sich Chatinhalte jetzt auf Wunsch automatisch im Cloud-Dienst Google Drive sichern – eine ziemlich nützliche Funktion, vor allem wenn man die Chatverläufe und die damit verbundene Datenflut auf dem Smartphone ab und an mal ausmisten möchte.

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WhatsApp wird immer vielseitiger. (©CC: Flickr/Sam Azgor 2014)

Doch damit nicht genug, denn die neuen Funktionen von WhatsApp für Android sind noch deutlich umfangreicher. Wer nicht warten möchte, bis die neue Version der App im Google Play Store verfügbar wird, kann diese übrigens auch direkt auf der WhatsApp-Seite downloaden. Wie genau Download und Installation der APK-Datei funktionieren, erklären wir in einem praktischen Ratgeber.

Facebook knackt die Milliarde

Was würde passieren, wenn sich eine Milliarde Menschen an einem Tag bei Facebook einloggen? Überraschenderweise nichts, denn in dieser Woche ist genau das geschehen. Am Montag ist es dem Social Network nach eigenen Angaben erstmals gelungen, die gigantische Marke von einer Milliarde Nutzer innerhalb von 24 Stunden zu knacken. Im Klartext bedeutet das nicht anderes, als dass sich jeder siebte Mensch im Laufe des Tages mindestens einmal bei Facebook eingeloggt hat.

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Der Milliarden-Mann Marc Zuckerberg. (©Flickr/Maurizio Pesce 2015)

Geht es nach Facebook-Chef Marc Zuckerberg, dann sollen übrigens bald auch die restlichen sechs Milliarden Menschen bei Facebook zu finden sein. Ob das gelingen kann, ist schwer zu sagen. Schon heute ist Facebook nach Google die meistbesuchte Website der Welt. In einigen Ländern wie China oder Russland ist das soziale Netzwerk allerdings verboten, weil es sich nicht an der Zensur des Internets durch staatliche Behörden beteiligen möchte.

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