Kolumne

TURN ON Weekly: Das Galaxy S9 Mini und das "Battlefont 2"-Debakel

Das Samsung Galaxy S9 wirft langsam seine Schatten voraus.
Das Samsung Galaxy S9 wirft langsam seine Schatten voraus. (©PhoneArena 2017)

Die Gerüchteküche zum Galaxy S9 begann in dieser Woche so richtig zu köcheln. Gleichzeitig sorgte das iPhone X ebenfalls weiter für – leider größtenteils negative – Schlagzeilen. Den Vogel schoss am Ende aber EA mit "Star Wars: Battlefront 2" ab. Alle wichtigen Neuigkeiten der Woche gibt es wie immer im TURN ON Weekly.

Galaxy S9 Mini: Entdeckt Samsung die kleinen Smartphones neu?

Mitte November, das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen, und alles bereitet sich innerlich schon auf das Weihnachtsfest vor. Doch die Gerüchteküche steht bekanntlich niemals still und so ist es eigentlich überhaupt kein Wunder, das langsam aber sicher immer mehr Leaks und Spekulationen rund um das Samsung Galaxy S9 die Runde machen.

 Das Galaxy S9 könnte eine Mini-Ausführung bekommen. fullscreen
Das Galaxy S9 könnte eine Mini-Ausführung bekommen. (©Behance/DBS Designing 2017)

Die neue Generation des Samsung-Flaggschiffs wird natürlich erst im nächsten Jahr erwartet, aber die neuesten Gerüchte, die direkt aus Korea stammen, klingen durchaus interessant. Anstatt, wie in diesem Jahr, nur zwei Varianten seines Flaggschiffs auf den Markt zu bringen, könnte Samsung 2018 ein Galaxy S9, ein Galaxy S9 Plus und angeblich sogar ein Galaxy S9 Mini veröffentlichen.

Das Interesse der Kunden scheint laut diversen Foreneinträgen bei Reddit ziemlich groß zu sein und die Konkurrenz auf dem Markt fällt in diesem Segment auch nicht ganz so groß aus. Also, wenn es nach uns geht: Go for it, Samsung!

Das iPhone X macht weiter Schlagzeilen

Beim iPhone X schien auch in der zweiten Woche nach dem Launch noch etwas Sand im Getriebe zu sein. Nach den, im wahrsten Sinne des Wortes, einfrierenden Displays der Vorwoche gab es in den letzten Tagen Berichte über defekte Screens mit grünem Streifen, Unsicherheiten bei Face ID, summende Geräusche aus der Hörmuschel und noch mehr Unsicherheiten bei Face ID.

 Das iPhone X hatte eine schwierige zweite Woche. fullscreen
Das iPhone X hatte eine schwierige zweite Woche. (©TURN ON 2017)

Zugegeben: Zusammengenommen liest sich das Ganze ziemlich verheerend, aber es handelt sich bei all den genannten Vorfällen nach wie vor um Einzelprobleme. Außerdem gab es Ende der Woche dann auch einmal eine positive Entwicklung. So hat Apple den Bug, durch den das Display des iPhone X bei Kälte einfriert, nun mit einem iOS-Update behoben.

"Star Wars: Battlefront 2" wird für EA zum PR-Desaster

Seit Monaten herrschte ein regelrechter Hype um den Multiplayer-Shooter "Star Wars: Battlefront 2". Doch in den letzten Wochen vor Release hat dieser sich in einen ausgewachsenen Shitstorm verwandelt. Schuld daran dürfte vor allen das aggressive Pushen von Mikrotransaktionen und Lootboxen sein, die EA anscheinend zu zentralen Elementen des Spiels gemacht hat.

 "Star Wars: Battlefront 2" hat sich zum Release in ein ausgewachsenes PR-Desaster verwandelt. fullscreen
"Star Wars: Battlefront 2" hat sich zum Release in ein ausgewachsenes PR-Desaster verwandelt. (©Electronic Arts 2017)

Lange Zeit betonte der Publisher immer wieder, dass kein Spieler gezwungen werde, zusätzliches Geld in Inhalte zu investieren, da diese auch durch Fortschritte im Spiel freischaltbar seien. Doch spätestens die Beta im Oktober hatte gezeigt, das dies nur theoretisch stimmt. Tatsächlich haben Spieler mittlerweile herausgefunden, dass Gamer insgesamt 4528 Stunden in das Spiel investieren müssten, um alles freizuschalten. Umgerechnet entspricht das mehr als 188 Tagen reiner Spielzeit.

Da der Shitstorm in den sozialen Medien mittlerweile bedrohliche Ausmaße angenommen hat, musste EA einlenken. Am Dienstag kündigte der Publisher zunächst an, die Zeit, die für das Freispielen der Helden notwendig ist, um 75 Prozent zu reduzieren. Mittlerweile wurden die Mikrotransaktionen in "Star Wars: Battlefront 2" zumindest für den Release-Zeitraum komplett gestrichen.

"Der Herr der Ringe" wird als Serie umgesetzt

Für Fantasy-Fans, die schon mit einem weinenden Auge dem Serienende von "Game of Thrones" entgegenblicken, gab es in dieser Woche gute Nachrichten: "Der Herr der Ringe" wird als eigenständige Serie umgesetzt und soll mindestens fünf Staffeln bekommen. Produziert und finanziert wird das Serien-Epos allerdings nicht von einem klassischen TV-Studio, sondern von Amazon.

 Da kommt was Großes auf uns zu: "Der Herr der Ringe" wird als Serie neu verfilmt. fullscreen
Da kommt was Großes auf uns zu: "Der Herr der Ringe" wird als Serie neu verfilmt. (©picture alliance/United Archives 2017)

Die Ausstrahlung dürfte deshalb am Ende auch exklusiv beim Streaming-Dienst Amazon Video erfolgen. Für den Internet-Riesen könnte das richtig teuer werden, da das Unternehmen angeblich allein für die Rechte rund 250 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt hat. "Der Herr der Ringe" hat also gute Chancen, am Ende sogar "Game of Thrones" als teuerste TV-Serie aller Zeiten abzulösen.

Die Tests der Woche: Moto X4 und HTC U11 Life

Getestet wurde in dieser Woche bei TURN ON wieder fleißig. Dabei mussten unter anderem die beiden Mittelklasse-Smartphones Moto X4 und HTC U11 Life antreten. Ein smartes Gadget zum Radfahren haben wir uns mit dem SmartHalo ebenfalls genauer angeschaut.

 Das "Moto X4" wurde in dieser Woche getestet. fullscreen
Das "Moto X4" wurde in dieser Woche getestet. (©TURN ON 2017)

Gamer dürften hingegen am Test zu "Need for Speed: Payback" zu knabbern haben und wer für den Sonntag noch nach einem Grund sucht, um ins Kino zu gehen, kann sich unsere Filmkritik zu "Justice League" zu Gemüte führen.

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