Kolumne

TURN ON Weekly: HTC 10 vorgestellt, neue Xbox am Horizont?

Mit dem HTC 10 will der Hersteller zurück in die Erfolgsspur.
Mit dem HTC 10 will der Hersteller zurück in die Erfolgsspur. (©HTC 2016)

Eine bewegte Woche liegt hinter uns: Das HTC 10 wurde offiziell vorgestellt und die Xbox One scheint doch einen Nachfolger zu bekommen. Ach ja, und wer möchte eigentlich eine Tastatur ans iPhone anschließen?  Wenn Du wissen möchtest, was in dieser Woche wichtig war, bist Du bei TURN ON Weekly auf jeden Fall wichtig.

Das HTC 10 soll die Kohlen aus dem Feuer holen

Nach LG, Samsung und Huawei war in dieser Woche auch HTC mit einer Smartphone-Enthüllung an der Reihe. Am Dienstag stellten die Taiwaner auf mehreren Presse-Events rund um die Welt das HTC 10 vor – also jenes Gerät, das für den Hersteller die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Gleich zum Launch lastet dabei ein ziemlich großer Druck auf dem neuen Flaggschiff, nachdem der Vorgänger HTC One M9 im vergangenen Jahr hinter den Verkaufserwartungen zurückgeblieben war.

Punkten möchte der Hersteller in diesem Jahr vor allem mit der Kamera. Diese löst mit 12 Megapixeln auf und ist mit Laser-Autofokus und optischem Bildstabilisator ausgestattet. Auch die Frontkamera besitzt einen optischen Bildstabilisator, lässt allerdings nur mit 5 Megapixeln auf. Weitere Neuerungen sind ein Fingerabdrucksensor und ein USB Type-C-Port. Kollege Jens konnte sich beim Launch-Event in Berlin schon mal ein eigenes Bild vom HTC 10 machen und zeigte sich sehr angetan.

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Das HTC 10 soll den taiwanesischen Hersteller wieder in die Spur bringen. (©HTC 2016)

Neue Xbox schon in den Startlöchern?

Bereits seit Ende März halten sich sehr hartnäckige Gerüchte zur PlayStation 4K gibt, die angeblich im Oktober erscheinen soll. Doch seit Mittwoch deutet sich an, dass auch die Xbox One noch in diesem Jahr ein Nachfolgegerät bekommen könnte. Denn bei der US-amerikanischen Registrierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) sind gleich zwei Anträge für neue Xbox-Modelle eingegangen.

Um was für Geräte es sich dabei tatsächlich handelt und ob diese tatsächlich jemals in den Handel kommen, ist natürlich noch unklar. Unwahrscheinlich ist das aber nicht. Eine überarbeitete Xbox One mit 4K wäre vielleicht keine schlechte Idee. Auch eine Slim-Variante können sich viele sicher vorstellen, immerhin könnte die aktuelle Xbox One durchaus mal eine Schlankheitskur vertragen. Und überhaupt: Wenn Sony ein 4K-Modell der PS4 baut, dann kann sich Microsoft ja nicht lumpen lassen.

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Die Xbox One könnte einen Nachfolger bekommen - oder zwei. (©YouTube/MKIceandFire 2015)

iPhone 7: Flach wie eine Flunder und mit Tastatur-Dock?

Neuigkeiten gab es in dieser Woche auch zum iPhone 7. Zwar gibt es bislang nur Gerüchte zum kommenden Apple-Smartphone, aber die haben es in sich. So vermutet die japanische Website Mac Otakara, dass der Hersteller dem Gerät einen Smart Connector spendieren könnte, wie er auch am iPad Pro zu finden ist. Was man damit machen kann? Naja, vielleicht lässt sich darüber ja eine Tastatur anschließen – eben wie beim iPad Pro.

Weitere Gerüchte kamen am Montag von Slashgear. Dort wurde behauptet, dass das iPhone 7 deutlich dünner ausfallen könnte als das aktuelle 6s-Modell. Demnach könnte das neue Apple-Smartphone genauso dünn ausfallen, wie der iPod touch 6G und dieser ist bekanntlich nur 6,1 Millimeter dick. Erreicht werden könnte diese geringe Bautiefe vor allem durch Einsparungen – eben beim Kopfhöreranschluss, der offenbar weg fällt.

Spekuliert wurde in dieser Woche übrigens auch kräftig zum iPhone 7s. Das Smartphone könnte nämlich Apples erstes Gerät mit einem OLED-Display werden. Ein Liefervertrag für entsprechende Screens mit Samsung soll bereits unter Dach und Fach sein. Bereits ab 2017 sollen die Südkoreaner demnach neue OLED-Bildschirme für iPhones herstellen.

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Die Gerüchteküche zum iPhone 7 kocht munter weiter. (©TURN ON 2015)

Apple und das FBI

Der Streit zwischen Apple und dem FBI hat uns auch in dieser Woche weiter beschäftigt. Dabei könnte der ganze Fall um das geknackte iPhone 5c des San Bernardino-Attentäters Syed Farook mittlerweile unter dem Motto "Viel Lärm um Nichts" laufen. Laut einer Quelle aus der US-Regierung haben die Ermittler auf dem Smartphone nämlich keine Informationen gefunden, die ihnen wirklich weiterhelfen. Ob das stimmt oder nicht, ist natürlich noch unklar und dürfte vom FBI selbst wohl auch nicht so schnell aufgeklärt werden.

Fakt ist jedoch, dass allein der Streit zwischen den Ermittlungsbehörden und Apple schon selbst als Stoff für einen Thriller herhalten könnte. So hatte sich der Technologie-Riese wochenlang geweigert, eine Software zu entwickeln, mit welcher das FBI das iPhone des Attentäters hätte entsperren können. Doch bevor die Sache eskalierte, war es den Ermittlern dann doch noch gelungen, das Smartphone auch ohne Apples Hilfe zu knacken – offenbar mit der Hilfe professioneller Hacker.

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Objekt der Begierde für das FBI: Das iPhone 5c. (©CC: Flickr/Karlis Dambrans 2014)

Bewegte Emojis bei Snapchat

Snapchat-User dürften sich in dieser Woche gefreut haben. Denn der Bilder-Nachrichtendienst bietet ab sofort auch 3D-Emoji-Sticker an, um Videos zu verschönern. Emojis lassen sich dabei nicht mehr nur statisch auf das Video pappen, sondern können als bewegte Objekte mit eingebunden werden. Dabei müssen die Emoji-Sticker einfach an bewegte Objekte im Video angepinnt werden. Die klappt, indem der Sticker durch längeres Drücken quasi angeklebt wird. Ein nettes neues Feature, dass in Zukunft bestimmt in vielen Snaps auftauchen dürfte. Allerdings funktioniert das Ganze bislang nur in der Android-App von Snapchat, iOS-User müssen sich bis zur Freischaltung noch ein wenig gedulden.

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Snapchat bietet jetzt bewegte Emojis. (©TURN ON 2016)

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