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Twitter-Chef Dorsey: Edit-Button kommt "wahrscheinlich nie"

Aus einer nachträglichen Bearbeitung von Tweets wird wohl nichts.
Aus einer nachträglichen Bearbeitung von Tweets wird wohl nichts.

Twitter-CEO Jack Dorsey hat einer Bearbeitung von Tweets eine Absage erteilt. "Wir werden das wahrscheinlich nie machen", sagte er in einem Interview. Tweets können also weiterhin nur gelöscht werden, ein Edit-Button bleibt ein Wunsch von vielen Nutzern.

"Bekommen wir im Jahr 2020 diesen Edit-Button?" Das wollte die Twitter-Nutzerin sunshine in einem Video-Q&A von Wired vom Twitter-CEO Jack Dorsey wissen. "Die Antwort lautet nein", sagt Dorsey. Er erklärt, dass es in Twitter von Anfang an keinen Bearbeitungs-Button gab, weil das soziale Medium als SMS-Dienstleistung begonnen hatte. SMS können nachträglich nicht bearbeitet werden.

Edit-Button verursacht Probleme

Da Twitter nun jedoch im Browser und als App verwendet wird, wünschen sich einige Nutzer einen Bearbeitungs-Button. Wie Dorsey ausführt, gibt es damit jedoch einige Probleme. So könnte jemand einen Tweet retweeten und der Ersteller des Tweets könnte ihn nachträglich vollkommen verändern. Die meisten wünschen sich das Feature, um Rechtschreibfehler oder einen kaputten Link zu beheben. Aus diesem Grund hat Twitter ein Zeitfenster für die Bearbeitung von 30 Sekunden oder einer Minute erwogen.

Wahrscheinlich kommt er nie

In diesem Fall müsste Twitter jedoch auch die Zeit erhöhen, die erforderlich ist, einen Tweet zu senden. Denn sobald er online ist, können die Leser ihn sehen. Laut Dorsey habe Twitter also überlegt, wie das Unternehmen einen Edit-Button praktisch umsetzen könne, aber "wir werden das wahrscheinlich nie machen".  Dabei lässt "wahrscheinlich" die Möglichkeit offen, dass Dorsey seine Meinung noch ändert.

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