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Twitter geht gegen Beleidigungen vor und bestraft Nutzer

Twitter geht nun strenger gegen Beleidigungen vor.
Twitter geht nun strenger gegen Beleidigungen vor. (©TURN ON 2017)

Twitter geht ab sofort härter gegen Beleidigungen und Hass-Kommentare vor und sperrt Nutzer kurzzeitig aus. Die Gesperrten können zwar weiterhin posten, ihre Tweets werden den meisten anderen Usern jedoch nicht mehr angezeigt.

Nutzer, die bei Twitter gerne mal verbal austeilen, könnten schon bald die rote Karte gezeigt bekommen. Offenbar hat der Kurznachrichtendienst damit begonnen, einige Nutzer, die Beleidigungen posten, kurzzeitig auszusperren, wie Business Insider unter Berufung auf Erfahrungen mehrerer Twitter-User berichtet. Die Sperren sollen in den meisten Fällen für rund zwölf Stunden bestehen.

Tweets von gebannten Accounts werden unsichtbar

Allerdings werden die User nicht komplett gesperrt, stattdessen werden ihre Tweets einfach für viele Leute unsichtbar. Sichtbar bleiben sie nur für die direkten Follower des Channels, während alle anderen die Beleidigungen und Hass-Kommentare nicht mehr angezeigt bekommen. Auf diese Weise wird von Twitter gewährleistet, dass sich beleidigende Beiträge nicht mehr über die Plattform verbreiten können.

Während die aktuellen Strafzeiten wie erwähnt nur zwölf Stunden andauern, könnten diese künftig jedoch auch deutlich länger ausfallen, wie ein Sprecher von des Kurznachrichtendienstes gegenüber Business Insider mitgeteilt hat. Dabei wolle sich Twitter das Verhalten von Accounts genau anschauen, um festzustellen, ob ein Bann gerechtfertigt ist. Mit dem neuen Vorgehen folgt der Anbieter dem Verhalten von Facebook und anderen Social-Media-Plattformen, die schon seit längerem ein strengeres Vorgehen gegen Beleidigungen forcieren.

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