Twitter gibt's jetzt auch als Augmented-Reality-App – ernsthaft!

Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Augmented-Reality-Anwendungen könnten in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Wie das aussehen würde, zeigt der Entwickler Oscar Falmer mit seiner App TweetReality. Die ist im Grunde nichts anderes als Twitter in der Augmented Reality.

Wer wissen möchte, wie sich Entwickler die Zukunft der Software-Nutzung vorstellen, sollte sich unbedingt mal die neue iOS-App TweetReality beziehungsweise das unten verlinkte Video anschauen. Diese ist laut Digital Trends nämlich nichts anderes, als Twitter in der Augmented Reality. Das heißt im Klartext: Mithilfe der Kamera des Smartphones werden die Tweets in einem neuen Interface direkt in die Umgebung des Nutzers projiziert, als würden sie dort in der Luft schweben. Zu sehen ist das Ganze dann natürlich nur auf dem Smartphone-Display.

Die App wurde eigentlich für AR-Brillen entwickelt

Entwickelt wurde TweetReality allerdings nicht von Twitter selbst, sondern vom unabhängigen Entwickler Oscar Falmer. Dieser wollte nach eigenen Angaben herausfinden und zeigen, wie wir unsere Lieblingssoftware in Zukunft nutzen könnten. Das Interface, das Falmer entwickelt hat, ist allerdings nicht wirklich für Smartphones gedacht, sondern für Augmented-Reality-Brillen, die in Zukunft auf den Markt kommen könnten.

Bedient wird die App dennoch über den Smartphone-Screen, denn das ist schließlich der einzige Ort, auf dem sie derzeit läuft. Im Vergleich zur originalen Twitter-App ist das Interface natürlich wesentlich weniger intuitiv und übersichtlich. Auch die Navigation geht längst nicht so schnell von der Hand. Da Augmented-Reality-Brillen für den Endverbraucher möglicherweise noch Jahre entfernt sind, ist TweetReality also im Moment nicht viel mehr als eine Tech-Demo.

Ausprobieren kann die App jeder, der ein iPhone 6S, iPhone SE, iPhone 7, iPhone 8 oder iPhone X mit iOS 11 hat. Entwickelt wurde die Anwendung unter Zuhilfenahme des Entwicklertools ARKit von Apple, weshalb sie für ältere Modelle und Software-Versionen nicht verfügbar ist.

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