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Twitter könnte Bearbeiten-Funktion erhalten

In Zukunft soll man auch im Nachhinein Tweets bearbeiten können.
In Zukunft soll man auch im Nachhinein Tweets bearbeiten können. (©Twitter 2016)

Twitter könnte in Zukunft eine Bearbeiten-Funktion erhalten. Damit ließen sich im Nachhinein Tweets verändern. Alle Nutzer würden laut Twitter-Chef Jack Dorsey von einer solchen Funktion profitieren. Obwohl sich das Unternehmen offiziell zum Thema äußerte, gibt es noch keine Ankündigung.

Twitter hält einen Bearbeiten-Button für bereits verschickte Tweets für "unbedingt notwendig". Das sagte der Chef des Unternehmens, Jack Dorsey, auf Twitter. Allerdings sollten nicht nur zertifizierte Nutzer die Funktion verwenden können, sondern sie sei "für jeden" ein nötiges Feature.

Für Rechtschreibfehler oder auch inhaltliche Änderungen?

Man überlegt aber noch, ob sich die Bearbeitungsfunktion auf die Korrektur von Rechtschreibfehlern beschränken soll oder ob es möglich sein sollte, größere inhaltliche Änderungen vorzunehmen. Bei größeren Änderungen müsste es laut Jack Dorsey auch eine Versionsgeschichte geben. Falls die Bearbeitungsfunktion nur für Rechtschreibfehler eingeführt werden sollte, könnte der entsprechende Button lediglich vorübergehend eingeblendet werden.

Die Bearbeitungsfunktion könnte dabei helfen, voreilig verschickte Antworten bearbeiten zu können. Mit einer Versionsgeschichte wären die ursprünglichen Tweets aber weiterhin einsehbar. Ohnehin kann man allerdings Tweets im Nachhinein löschen. Zwar erklärte der Twitter-Boss, dass ein Bearbeitungsfeature notwendig sei, aber es gibt noch keine Ankündigung von Twitter, ob oder wann die Funktion kommen wird. Bislang hat Jack Dorsey lediglich mit einigen Twitter-Nutzern über das Feature gechattet.

2016 bereits viele Twitter-Neuerungen

Im Jahr 2016 führte Twitter einige Änderungen durch. Zum Beispiel wurden Mediendateien wie Videos und Bilder aus dem 140-Zeichen-Limit entfernt und die Unterstützung von Live-Videos mit Periscope ausgeweitet. Diese können inzwischen auch mit 360-Grad-Kameras aufgezeichnet und gestreamt werden.

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