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Twitter: So könnte eine Korrektur-Funktion für Tweets aussehen

Twitter könnte ein Edit-Feature bekommen – aber anders, als Du hoffst.
Twitter könnte ein Edit-Feature bekommen – aber anders, als Du hoffst.

Viele Twitter-Nutzer wünschen sich seit langer Zeit einen Edit-Button, andere wiederum fürchten um die Authentizität der Plattform. Twitter-Chef Jack Dorsey schilderte jetzt, wie eine Korrektur-Funktion für Tweets tatsächlich aussehen könnte.

Über einen möglichen Edit-Button für Twitter-Meldungen sprach Dorsey am Donnerstag im Rahmen eines Events von Goldman Sachs in San Francisco, meldet Recode. Tatsächlich werde Twitter wohl kein nachträgliches Bearbeiten eines Tweets zulassen. Das Feature, über das derzeit beim sozialen Netzwerk nachgedacht wird, könne den Verfasser eines Tweets vielmehr ermöglichen, seine eigentliche Botschaft im Nachhinein "klarzustellen". Derzeit stehe Twitter vor der Fragestellung, wie man es Nutzern ermöglichen könne, womöglich auch mehrere Jahre alte Tweets in einfacher Weise richtigzustellen, etwa per Retweet mit einem Zitat oder mit einem Kommentar.

Ob ein Korrektur-Feature tatsächlich kommt, ist nicht gesagt

Bei einer nachträglichen Klarstellung durch den Autor wäre es anderen Nutzern nicht möglich, den ursprünglichen Tweet einfach ohne Richtigstellung zu retweeten. Eine Weiterverbreitung wäre somit nur noch im jeweiligen Kontext möglich. "Das ist ein Ansatz", betont Dorsey. "Damit will ich nicht sagen, dass wir so etwas starten werden, aber diese Art von Fragen stellen wir uns." Sollte Twitter eine Korrektur-Funktion zur Verfügung stellen, würde diese zuerst für Journalisten und Medien versuchsweise freigeschaltet werden, um etwa fehlerhafte Meldungen korrigieren zu können. Gleichwohl gebe es keine Garantie, dass ein solches Feature jemals kommen werde, sagte ein Sprecher von Twitter.

Hilfreich wäre ein Korrektur-Feature etwa auch für Prominente wie Kevin Hart, dem ein alter Tweet sogar die vorgesehene Moderation der Oscars verhagelte. Eine nachträgliche Richtigstellung im direkten Kontext des originalen Tweets hätte ihm sicher nicht geschadet.

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