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"Uh Oh": HTC tauscht defekte One M9 im ersten Jahr gratis aus

Wasserschaden oder kaputter Screen? Im ersten Jahr erhalten US-Käufer ein neues HTC One M9.
Wasserschaden oder kaputter Screen? Im ersten Jahr erhalten US-Käufer ein neues HTC One M9. (©YouTube/HTC 2015)

"Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen", wusste schon Edward A. Murphy. US-amerikanische Besitzer eines HTC One M9 müssen sich dennoch keine Sorgen um ihr Smartphone machen – zumindest nicht im ersten Jahr. Im Rahmen des sogenannten "Uh Oh"-Programms tauscht der Hersteller Geräte mit Wasserschaden oder defektem Display kostenlos aus.

Dir ist das Handy in die Toilette oder die Treppe hinunter gefallen? Dann hast Du im Regelfall Pech und musst in ein neues Gerät oder eine Display-Reparatur investieren. Da solche Dinge jedoch öfter passieren, als einem lieb ist, und HTC seinen Kunden ein solches Ärgernis ersparen möchte, hat der taiwanesische Hersteller ein Austausch-Programm mit dem kuriosen Namen "Uh Oh" ins Leben gerufen. One M9-Käufer in den USA können ihr Smartphone innerhalb der ersten zwölf Monate nach dem Kauf gratis umtauschen, wenn es einen Wasserschaden erleidet oder das Display kaputtgeht. Auch wer den Mobilfunkprovider wechseln will, bekommt von HTC einen Gratisersatz, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Bleibt zu hoffen, dass diese Austausch-Garantie auch bei einem überhitzten HTC One M9 gilt.

Kein Ersatz nötig? Dann gibt's Rabatt aufs nächste HTC One

US-Kunden, die hingegen gut auf ihr HTC One M9 aufpassen und den Service im ersten Jahr nicht in Anspruch nehmen, werden ebenfalls von HTC belohnt. Sie erhalten ein Rabatt in Höhe von 100 US-Dollar beim Kauf eines zukünftigen HTC One. Ob HTC auch in Deutschland ein ähnliches Programm anbieten wird, ist noch unklar. Der Release-Termin für das Smartphone ist der 31. März.

"Wir wollen unseren Kunden die Zuversicht geben, ihr neues HTC One mit dem Gedanken im Hinterkopf nutzen zu können, dass HTC sich kümmert, sollte etwas Unglückliches damit geschehen", sagt HTC-Americas-Chef Jason Mackenzie. Dass solche Unglücke gar nicht so selten sind, verdeutlicht eine Google Insights-Studie aus dem März 2015, aus der die Taiwaner zitieren. Demnach haben 69 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten ihr Smartphone beschädigt. Fast die Hälfte derjenigen, die es im Anschluss reparieren ließ, musste dafür mehr als 100 Dollar berappen. 25 Prozent entschieden sich daher gegen eine Reparatur und nutzen das beschädigte Smartphone auch weiterhin.

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