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Updates für Windows 10 Mobile kommen direkt von Microsoft

Updates für Windows 10 Mobile kommen in Zukunft direkt von Microsoft.
Updates für Windows 10 Mobile kommen in Zukunft direkt von Microsoft. (©YouTube/Windows 2015)

In Zukunft will Microsoft Updates für das neue Betriebssystem Windows 10 Mobile nicht über die Netzbetreiber ausliefern. Stattdessen wolle der Konzern die Firmware direkt an die Nutzer verteilen, damit lästige Wartezeiten auf neue Versionen vermieden werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Microsoft diese Ankündigung gemacht, wie ZDNet berichtet. Allerdings war dieser Hinweis in dem langen Blogpost des Unternehmens untergegangen und erst jetzt wirklich bemerkt worden. In dem Beitrag kündigte Microsoft an, dass man ab Windows 10 die Updates für alle Versionen direkt an die Kunden verteilen würde – auch für das Mobilsystem.

ZDNet konnte außerdem eine offizielle Stellungnahme von Microsoft einholen, demnach der Update-Zyklus von Windows 10 Mobile an den der anderen Versionen des Betriebssystems angeglichen werde. Allerdings hieß es zuletzt, dass Windows 10 Mobile erst nach der PC-Version des Betriebssystems erscheinen werde.

Hat Microsoft aus den Fehlern mit Windows Phone gelernt?

Bereits zum Launch von Windows Phone, dem derzeitigen Mobilsystem von Microsoft, hatte das Unternehmen ein solches Versprechen gegeben. Laut ZDNet wollte der Tech-Riese schon vor fünf Jahren Updates für das Betriebssystem selbst ausliefern, wenn es notwendig sei. Zu diesem Schritt hatte sich Microsoft jedoch nicht durchgedrungen. Dabei lassen sich insbesondere in den USA die Provider zum Teil sehr viel Zeit, bis Updates für Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 an die Nutzer verteilt werden.

Release von Windows 10 für Juli angepeilt

Mit Windows 10 wird Microsoft voraussichtlich im Sommer die neueste Version seines Betriebssystems veröffentlichen – als Nachfolger des eher ungeliebten Windows 8.1. Derzeit steht das System nur als Preview-Version zum Download bereit. Zum wahrscheinlichen Release im Juli wird es mindestens sieben Versionen geben, wie Microsoft kürzlich mitteilte. Zu den großen Neuerungen zählt unter anderem der neue Browser Microsoft Edge, der den Internet Explorer ablösen wird.

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