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User melden: Android Pie ist ein krasser Akkufresser

Android Pie entpuppt sich auf manchen älteren Geräten als echter Akkufresser.
Android Pie entpuppt sich auf manchen älteren Geräten als echter Akkufresser. (©Thinkstock/iStock/milindri 2017)

Mit Android Pie wollte Google eigentlich den Akkuverbrauch bei Smartphones durch eine lernende KI weiter verbessern. Nun melden sich allerdings immer mehr Nutzer zu Wort, die über erheblich Akku-Probleme klagen.

Wie die Webseite VentureBeat schreibt, hätten sich diverse User gemeldet, die über einen deutlichen Einbruch ihrer Akkulaufzeit nach dem Update auf Android 9.0 Pie klagen. Laut BGR verdichtet sich dieses Bild bei einem Blick auf Foren wie Reddit oder die Pixel User Community. Betroffen sind dabei anscheinend überwiegend Besitzer älterer Smartphones – ein Verlust von 10 bis 20 Prozent Akku pro Stunde soll hier bei einem nicht aktiv genutzten Handy teilweise beobachtet worden sein.

Sind bestimmte Medien-Apps die Ursache?

Ein erster Verdacht von VentureBeat, dass der lernende Akku in Android Pie (auch "Adaptive Battery" genannt) der Verursacher sein könnte, wurde durch Tests schnell widerlegt. Durch das Feature soll das Smartphone mit der Zeit lernen, welche Apps häufiger und welche weniger häufig genutzt werden. Der Akkuverbrauch für selten verwendete Apps wird dabei automatisch reduziert.

Auffällig sei laut der Analyse von VentureBeat allerdings gewesen, dass bei allen betroffenen Usern Medien-Apps wie YouTube oder Spotify besonders stark zum Akkuverlust beitrugen. Ein möglicher Grund wäre, dass diese Apps noch nicht den neuen Android-Einschränkungen für Hintergrundaktivitäten unterlagen – dies wurde erst am 1. November geändert. Die Hoffnung ist nun, dass ein baldiges Update die Akkuprobleme bei Android Pie beheben kann.

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