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Verkauf des Galaxy Note 7 weltweit eingestellt

Ein Bild aus besseren Zeiten: Das Galaxy Note 7 in einem Shop.
Ein Bild aus besseren Zeiten: Das Galaxy Note 7 in einem Shop. (©picture alliance / AP Photo 2016)

Samsung macht Schluss mit dem Galaxy Note 7 und stoppt den weltweiten Verkauf des Problem-Phablets. Alle Modelle, einschließlich der Austauschgeräte, sollen umgetauscht und nicht mehr eingeschaltet werden. Das endgültige Aus für das Galaxy Note 7 dürfte damit besiegelt sein.

Wer die vergangene Berichterstattung rund um das Galaxy Note 7 verfolgt hat, den wird die Entscheidung der Südkoreaner kaum überraschen. Nach erneuten Meldungen über in Flammen geratene Galaxy Note 7-Smartphones hat sich Samsung für den Verkaufsstopp des Geräts entschieden, wie der Hersteller am Dienstag in einer Mitteilung verkündete. Wer ein Galaxy Note 7 besitzt, solle das Smartphone nicht mehr einschalten und von Samsung austauschen lassen – diese Empfehlung schließt auch das überarbeitete Note 7 ein, das in Deutschland Ende Oktober in den Handel kommen sollte. Wer diesen Rat nicht befolgt, riskiert eine Explosion des Note 7.

Sicherheit der Kunden habe für Samsung höchste Priorität

Samsung betonte, dass die Sicherheit der Kunden höchste Priorität genieße. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, dass die entsprechenden Vorfälle gemeinsam mit den zuständigen Behörden untersucht werden. Man arbeite weiterhin an einer Lösung und arbeite deswegen gemeinsam mit unterschiedlichen Stellen an einer Problembehebung. Erste Telekommunikationsunternehmen wie AT&T, Verizon oder T-Mobile US haben das Galaxy Note 7 ohnehin bereits aus ihrem Angebot verbannt.

Deutschland-Release Ende Oktober unwahrscheinlich

Betroffene erhalten entweder ihr Geld zurück oder können sich ein alternatives Modell aussuchen. Die erste weltweite Rückrufaktion startete Samsung bereits vor einigen Wochen. In der Zwischenzeit wurde das Galaxy Note 7 überarbeitet und Anfang Oktober in Südkorea erneut in den Verkauf gebracht. Der Deutschland-Release war für Ende Oktober geplant. Dass man das Phablet aber noch einmal offiziell kaufen können wird, darf bezweifelt werden.

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