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Vine soll als Vine Camera weiterleben

Vine wird nicht völlig von der Bildfläche verschwinden.
Vine wird nicht völlig von der Bildfläche verschwinden. (©TURN ON 2015)

Die Video-App Vine wird doch nicht gänzlich eingestellt und auch nicht verkauft. Stattdessen will Twitter eine abgespeckte Version der App anbieten: Mit Vine Camera wirst Du immer noch sechs Sekunden lange Video-Loops aufnehmen können.

Erst im Oktober verkündete der Kurznachrichtendienst Twitter, die 2012 übernommene Video-App Vine einstellen zu wollen. Anschließend machten Gerüchte zu einem möglichen Verkauf der Anwendung die Runde. Die Entwickler von Vine hatten derweil schon eine neue App an den Start gebracht: Hype soll Video-Fans mit interaktiven Livestreams locken. Jetzt kommt es allerdings weder zur Einstellung noch zum Verkauf von Vine, teilte Twitter in einem Blogpost mit. Stattdessen wird es ab Januar 2017 eine abgespeckte Version der Video-App geben.

Vine Camera macht weiterhin 6-Sekunden-Videos

Man habe mit Nutzern gesprochen, was ihnen an der bisherigen Vine-App wichtig sei und mit Entwicklern an einer Software-Lösung gearbeitet, berichtet das Unternehmen. Das Ergebnis ist die abgespeckte App Vine Camera, die aber weiterhin sechs Sekunden lange Video-Loops aufnehmen können wird. Diese können direkt auf Twitter geteilt oder auf dem Smartphone gespeichert werden. Darüber hinaus wird mit Vine Camera ein neuer "Follow on Twitter"-Button eingeführt, der Vine-Follower eines Mitglieds auch zu Twitter-Followern machen soll. Weiterhin wird es die Möglichkeit geben, Vine-Videos via App oder Webseite herunterzuladen. Wie bisher werden nämlich alle geposteten 6-Sekunden-Videos auch auf vine.co zu finden sein.

Die Grundfunktionen von Vine werden also auch in der abgespeckten Version der App erhalten bleiben. Fans des Videodienstes müssen sich nun wohl doch nicht nach Alternativen umsehen.

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