News

Vine soll leben! Twitter erwägt Verkauf von Video-App

Wurde Vine etwa zu früh zu Grabe getragen?
Wurde Vine etwa zu früh zu Grabe getragen? (©TURN ON 2015)

Ende Oktober wurde die Video-App Vine von vielen Nutzern bereits mit traurigen Clip-Listen zu Grabe getragen. Zu früh vielleicht, wie sich jetzt herausstellt – für den Twitter-Dienst gibt es nun nämlich diverse Übernahmeangebote.

Vine könnte nach der Ankündigung von Mutterfirma Twitter, die App in den kommenden Monaten einzustellen, vielleicht doch unter einer anderen Firma weiterleben. Wie Techcrunch meldet, prüfe Twitter derzeit verschiedene Übernahmeangebote für Vine. Welche Firmen genau die Video-App gerne aufkaufen würden, ist nicht bekannt. Allerdings sollen die Kaufangebote unter anderem aus Asien stammen. Spekuliert wird beispielsweise über den japanischen Instant-Messenger Line.

Twitter wollte Vine eigentlich gar nicht verkaufen

Twitter soll die Zahl der interessanten Angebote bereits von zehn auf fünf eingegrenzt haben. Einige der Übernahmeangebote sollen allerdings unter 10 Millionen US-Dollar liegen, viel Profit dürfte Twitter mit Vine also nicht mehr machen. Immerhin könnte der Verkauf überhaupt noch etwas Geld in die Kassen des defizitären Unternehmens Twitter spülen. Dem Bericht zufolge wollte der Mikrobloggingdienst Vine ursprünglich gar nicht verkaufen, sondern nur den Betrieb einstellen. Nach der Ankündigung des Endes von Vine sei Twitter aber mit Kaufangeboten überschüttet worden.

Twitter hatte erst im Jahr 2012 den Videodienst übernommen. User können in Vine bis zu sechs Sekunden lange Clips aufnehmen und diese mit der Community teilen. Die sogenannten Loops haben mittlerweile eine beträchtliche Popularität erreicht und sollen laut Twitter zumindest vorerst auch weiterhin erreichbar sein. Unterdessen haben die Entwickler von Vine mit der App Hype bereits eine neue Anwendung fürs Video-Streaming vorgestellt.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben