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Virtual Reality, PS4 Pro und Co.: 8 Tech-Trends 2016 im Check

Virtual Reality-Brillen wie die HTC Vive gehörten zu den größten Technik-Trends des Jahres 2016.
Virtual Reality-Brillen wie die HTC Vive gehörten zu den größten Technik-Trends des Jahres 2016. (©TURN ON 2016)

VR-Brillen wie HTC Vive und PlayStation VR bringen Virtual Reality zu Dir nach Hause. Mit der PS4 Pro erscheint die erste "Zwischendrin-Konsole" der aktuellen Generation. Digitale Sprachassistenten wie Google Home machen es sich im Wohnzimmer gemütlich ... Das waren die 8 größten Tech-Trends im Jahr 2016.

2016 war kein gewöhnliches Tech-Jahr. Vielmehr haben wir einschneidende Trends erlebt, die auch die folgenden Jahre prägen werden. Der Wichtigste davon ist wahrscheinlich Virtual Reality. Spätestens die guten Verkaufszahlen der PlayStation VR haben die Zweifel erst einmal ausgeräumt, ob die Technik bei den Kunden auch ankommt. Das war aber längst nicht die einzige Tech-Revolution des Jahres 2016. Hier haben wir die 8 wichtigsten Trends zusammengefasst.

1. Virtual Reality

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Die PlayStation VR hat das Kundeninteresse an Virtual Reality bestätigt. (© 2016 TURN ON)

Virtual Reality erobert das Wohnzimmer. Mit der HTC Vive, der Oculus Rift und der PlayStation VR sind im Jahr 2016 gleich drei "große" VR-Brillen für PC und Konsole erschienen. Virtual Reality hat allerdings auch auf Smartphones große Fortschritte gemacht: Die VR-Oberfläche Daydream wurde fest ins Android-Betriebssystem integriert und Google fordert damit Samsungs Gear VR heraus. Klarer Fall: Die Virtuelle Realität ist ein entscheidender Tech-Trend des Jahres 2016, der uns noch eine Weile begleiten wird.

2. 360-Grad-Videos

Samsung Gear 360
Kameras wie die Samsung Gear 360 zeichnen VR-kompatible 360-Grad-Videos auf. (© 2016 TURN ON)

360-Grad-Videos sind die perfekte Ergänzung für Virtual Reality. Mobile Kameras wie Samsungs Gear 360 oder die LG 360 Cam erlauben die Aufzeichnung von Rundum-Fotos und -Videos. Diese kann man dann mit einer VR-Brille betrachten und sich "mittendrin" fühlen. Das verleiht nicht nur Urlaubsfotos eine neue Dimension und lässt andere an den eigenen Abenteuern teilhaben. Aber auch manche Filmtrailer werden schon als alternative 360-Grad-Version angeboten.

3. Die erste Zwischendrin-Konsole

PlayStation 4 Pro
Die PS4 Pro ist die erste Zwischendrin-Konsole innerhalb der bestehenden Generation. (© 2016 TURN ON)

Die PS4 Pro ist nicht einfach eine weitere Spielekonsole, sondern sie läutet eine neue Entwicklung ein. Es handelt sich bei der PS4 Pro um die erste "Zwischendrin"-Konsole. Sie gehört noch zur PlayStation 4-Generation und unterstützt dieselben Spiele, bietet aber eine verbesserte Grafik für viele PS4-Games. Die 2017 erscheinende Xbox One Scorpio greift diesen Trend wieder auf. Spiele, die es auch für die Xbox One gibt, sollen darauf mit besserer Grafik laufen.

4. Freie Wahl zwischen PC- und Konsolengaming

Xbox Play Anywhere
Mit Xbox Play Anywhere bekommt man für den Kauf eines digitalen Xbox One-Spiels auch die PC-Version. (© 2016 Microsoft)

Microsofts Xbox Play Anywhere bedeutet, dass man digital erworbene Spiele für die Xbox One auch auf dem PC spielen kann – und umgekehrt. Man erhält also gratis die PC-Version eines Konsolenspiels obendrauf. Außerdem erscheinen alle zukünftigen Xbox One-Exklusivspiele auch für den PC. Andere Konsolenhersteller wie Sony und Nintendo haben bislang nicht vor, bei diesem Trend mitzumachen. Microsoft wird ihn erst einmal im Alleingang die nächsten Jahre fortsetzen.

5. Sprachassistenten für Zuhause

Amazon Echo
Amazon Echo konnte Alex aus der TURN ON-Redaktion im Test für sich einnehmen. (© 2016 TURN ON)

Digitale Sprachassistenten für Zuhause wie Google Home und Amazon Echo sind groß im Kommen, ob Datenschützer das wollen oder nicht. Bei Google Home und Amazon Echo handelt es sich um Lautsprecher mit eingebauten Mikrofonen und Internetverbindung. Man stellt sie bei sich Zuhause auf, etwa im Wohnzimmer oder in der Küche. Dann kann man sich zum Beispiel die Nachrichten vorlesen lassen, Musik hören, Einkaufslisten erstellen, ein Taxi rufen, ein Hotel buchen, sein Smart Home steuern und viele weitere Dinge. Datenschützer geben zu bedenken, dass die Geräte alles mithören, was Zuhause gesagt wird, auch wenn sie nur auf bestimmte Befehle reagieren.

6. Gaming-Notebooks mit Desktop-Leistung

Alienware 17
Gaming-Notebooks wie das neue Alienware 17 bieten dank Nvidia Pascal-Grafikkarten inzwischen die Leistung von Desktop-Gaming-PCs. (© 2016 YouTube / Andrew Tran)

Endlich erreichen Gaming-Notebooks eine vergleichbare Leistung wie Desktop-Gaming-PCs. Dafür ist Nvidias Pascal zu danken, der aktuellen Grafikkarten-Generation des Herstellers. Sie ermöglicht VR-fähige Notebook-GPUs wie die GTX 1060, 1070 und die 1080. Pascal ist also wirklich der erhoffte Durchbruch. Das verändert das mobile Gaming für immer.

7. Smartphones ohne Klinkenanschluss

iPhone 7 Plus
Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus verzichten auf den Klinkenanschluss. (© 2016 TURN ON)

Das Apple iPhone 7 und das iPhone 7 Plus haben es vorgemacht. Das HTC 10 Evo folgte dem Trend und nächstes Jahr macht angeblich das kommende Samsung-Flaggschiff Galaxy S8 auch mit. Gemeint ist der Verzicht auf einen Klinkenanschluss für Kopfhörer bei Smartphones. Stattdessen wird der Klang digital via Lightning- oder USB-Port übertragen. Das kann zumindest die Klangqualität verbessern, andererseits werden die meisten Kopfhörer mit den neuen Smartphones inkompatibel. Ob Smartphones in Zukunft generell auf den Klinkenport verzichten oder ob die Entwicklung auf bestimmte Geräte beschränkt bleibt, ist schwer abzusehen.

8. Android-Flaggschiffe mit iPhone-Preis

...und so erscheint das Display, wenn der Modus aktiviert ist.
Das Pixel XL überschreitet mit einem 128 GB großen Speicher die 1000-Euro-Grenze. (© 2016 TURN ON)

Wie viel kostet das? Als wir den deutschen Preis des Google Pixel erfuhren, mussten wir uns erst einmal den Goldstaub aus den Augen wischen, ohne den wir uns inzwischen keine Flaggschiff-Smartphones mehr leisten könnten. 760 Euro werden für das einfachste Modell des Pixel-Smartphones fällig, 900 Euro kostet das größere Pixel XL mindestens. Mit einem Speicher von 128 GB ist die magische 1000-Euro-Grenze überschritten. Nun haben also die Vorzeige-Smartphones mit Android-Betriebssystem Apple-Preise erreicht. Wir befürchten, dass es sich hier um eine nachhaltige Entwicklung handelt.

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