Vivo Nex im Härtetest: Wie stabil ist die ausfahrbare Selfie-Kamera?

Gregor Rumpf Würde sich auch in 10 Jahren noch das iPhone SE kaufen, weil große Smartphones nerven.

Das chinesische Smartphone Vivo Nex überraschte bei der Vorstellung im Juni mit einer ausfahrbaren Selfie-Kamera, wodurch das Gerät nahezu randlos und ohne Notch gebaut werden konnte. Doch wie stabil ist so eine Periskop-Kamera überhaupt? Ein YouTuber hat den Härtetest gemacht.

JerryRigEverything, der Smartphones immer mal wieder einem Härtetest unterzieht, hat sich diesmal das neue Vivo Nex geschnappt – genauer gesagt das Topmodell Vivo Nex S. Besonders abgesehen hat es der Filmer natürlich auf die ausfahrbare Periskop-Frontkamera des Handys. Die Kamera erscheint zumindest auf den ersten Blick recht robust zu sein, sie lässt sich zudem nur leicht manuell ins Gehäuse zurückdrücken und poppt dann selbst wieder heraus oder fährt sich komplett ein, je nach Druck.

Überraschend robuste Selfie-Kamera

Zudem stellt JerryRigEverything fest, dass der Motor der Periskop-Kamera überraschend stark ist – selbst wenn man sie mit den Fingern festhalten will, fährt sie unaufhaltsam ins Gehäuse zurück. Im weiteren Härtetest findet der YouTuber zudem heraus, dass der Fingerabdrucksensor des Vivo Nex, der bekanntlich im Display untergebracht ist, auch bei einem zerkratzten Screen funktioniert. Insgesamt bescheinigt JerryRigEverything dem Vivo Nex ein sehr stabiles Äußeres – was für manche vielleicht überraschend ist, angesichts der ausfahrbaren Selfie-Kamera.

Das Vivo Nex ist bislang nur in China erhältlich. Im Juli sollen Russland, Indien, Malaysia, Hong Kong und Taiwan folgen. Ob das innovative Smartphone auch hierzulande auf den Markt kommen wird, ist noch unklar, dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.

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