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Warum ich mich doch von meinem geliebten iPhone SE verabschiedet habe

Mein iPhone SE hat mir zweieinhalb Jahre lang treue Dienste geleistet.
Mein iPhone SE hat mir zweieinhalb Jahre lang treue Dienste geleistet.

Ich gebe es gerne zu: Ich war jahrelang einer der (gefühlt letzten) Verfechter von 4-Zoll-Smartphones wie dem iPhone SE. Vor ein paar Wochen bin ich nun doch auf ein iPhone 11 Pro umgestiegen. Wie konnte es nur so weit kommen?

Beginnen wir ganz am Anfang ...

Als absoluter Spätzünder in Sachen Smartphones war das iPhone 5 im Frühjahr 2013 tatsächlich mein allererstes Smartphone. Damals gab es noch gar keine iPhones mit größeren Screens und Phablets als solche – also Smartphones mit besonders großen Displays – waren noch ein Novum auf dem Markt.

iphone-5 fullscreen
Das iPhone 5 war tatsächlich mein allererstes Smartphone.

Ganze vier Jahre blieb ich meinem kleinen 4-Zoll-Handy treu, während es links und rechts von Smartphones mit immer größeren Bildschirmen überholt wurde. Im Sommer 2017 musste ich dann aber akzeptieren: Mein iPhone 5 ist zu langsam und gehört in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

iPhone SE oder nix

Ein neues Smartphone musste also her ... und ich entschied mich nicht etwa für das damals aktuelle iPhone 7 oder gar iPhone 7 Plus, sondern ganz bewusst für das iPhone SE. Grund war dabei nicht nur der Preis, sondern vor allem die Größe des Apple-Geräts.

Auch aufgrund mehrerer Smartphone-Tests für TURN ON war ich damals der festen Überzeugung, dass ich nur mit einem kompakten 4-Zoll-Gerät wirklich gut im Alltag umgehen kann – alle größeren Geräte hingegen fühlten sich für mich wie ein übermächtiger Klotz in der Hand an.

Dementsprechend enttäuscht war ich dann auch, als Apple im Herbst 2018 den Verkauf des iPhone SE einstellte. Wo sollte ich denn nun ein neues 4-Zoll-iPhone herbekommen, falls meinem alten Gerät einmal die Puste ausgehen sollte?

Der lange Weg zum iPhone 11 Pro

Im Herbst 2019 trat schließlich ein langsamer Sinneswandel bei mir ein. Für mehrere TURN-ON-Drehs (unter anderem auf der IFA 2019 und bei Dyson in England) hatte ich eines unserer Redaktions-iPhones im Gepäck – genauer gesagt das iPhone XS. Bei den ersten paar Runden mit dem 5,8 Zoll großen Smartphone war bei mir sofort wieder der Gedanke im Kopf: Das ist zu groß, wie soll ich das vernünftig bedienen?

Doch was soll ich sagen? Nach ein paar Tagen der Umgewöhnung war ich recht schnell überzeugt vom iPhone XS und wollte es am Ende der Dreharbeiten gar nicht mehr aus der Hand geben. Natürlich ist das deutlich größere iPhone nicht so handlich wie das iPhone SE. Dafür bekomme ich aber auch einen größeren OLED-Screen, auf dem ich beim täglichen Pendeln auch einigermaßen schmerzfrei Netflix-Serien schauen kann.

iPhone 11 Pro fullscreen
Spiele und Filme kommen auf dem Screen des iPhone 11 Pro natürlich besser rüber als auf dem iPhone SE.

Vielleicht ist hier auch der wichtigste Grund für meinen Umstieg auf das iPhone 11 Pro (dazu später mehr) zu finden: Nach meinem Umzug an den Stadtrand von Hamburg verbringe ich nämlich inzwischen deutlich mehr Zeit als früher in S- und U-Bahnen ... und diese Pendelzeiten nutze ich eben, um meiner ständig wachsenden Netflix-Watchlist Herr zu werden. Natürlich kann man auch auf einem iPhone SE Serien schauen, auf dem 1,8 Zoll größeren Screen des iPhone 11 Pro macht das allerdings deutlich mehr Spaß.

Schöne neue Welt

Nachdem ich das iPhone XS aus unserer Redaktion also mehrere Tage am Stück intensiv genutzt hatte, wurde mein Plan immer konkreter: Zum Launch der neuen iPhones am 20. September werde ich auch zuschlagen und mir ein nigelnagelneues iPhone 11 Pro gönnen. Und ja, ich habe es tatsächlich sogar vorbestellt und am Release-Tag im Apple Store abgeholt.

iPhone 11 Pro kaufen

Nach etwa einem Monat mit dem iPhone 11 Pro bleibt mir nur ein Fazit: Die Umstellung auf den größeren Screen fiel mir auch aufgrund der praktischen Gestensteuerung deutlich leichter als erwartet. Und obwohl das 11 Pro natürlich größer als das iPhone SE ist, passt das Smartphone immer noch bequem in meine Hosentasche (was für mich nach wie vor ein wichtiger Faktor ist).

Sehnsucht nach meinem alten SE verspüre ich jedenfalls nicht ... Als ich den Oldie vor Kurzem mal wieder in die Hand nahm, fühlte sich das Smartphone seltsam winzig und geradezu fremdartig an. Zum Glück muss mein iPhone SE nun aber nicht seine letzten Tage in der Schublade fristen – ich habe es nämlich für ein paar Euro an eine Freundin verkauft, der es sicher auch in den nächsten Jahren noch gute Dienste leisten wird.

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