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Wear OS: Android Wear soll mit neuem Namen auch iPhone-User anlocken

Android Wear heißt jetzt Wear OS.
Android Wear heißt jetzt Wear OS. (©Google 2018)

Aus Android Wear wird Wear OS. Google will mit dem neuen Namen für sein Smartwatch-Betriebssystem auch Nutzer ansprechen, die kein Android-Smartphone verwenden. Vor allem iPhone-User sind eine interessante Zielgruppe für den Konzern.

Android Wear ist Geschichte. Das Smartwatch-Betriebssystem von Google erhält mit Wear OS ab sofort einen neuen Namen und wird fortan Wear OS heißen. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in einem Blog-Beitrag mit. Die entsprechende Website wurde ebenfalls bereits umgestaltet und auch das alte Android-Wear-Logo wurde gegen ein neues Wear-OS-Logo ausgetauscht.

Wear OS funktioniert mit Android und iPhone

Mit der Umbenennung möchte Google vor allem die Verwirrung abbauen, für die der Name Android Wear bei vielen Nutzern gesorgt hatte. Tatsächlich funktionieren Smartwatches mit dem Betriebssystem nämlich nicht nur mit Android-Smartphones, sondern auch mit iPhones. Google selbst gibt an, dass jeder dritte Käufer einer Android-Wear-Smartwatch diese in Kombination mit einem iPhone nutzt. Mit dem neuen Namen will das Unternehmen deshalb herausstreichen, dass Wear OS grundsätzlich eine Plattform für alle ist, egal ob sie ein Android-Smartphone verwenden oder nicht.

Mehr Uhren-Auswahl für iPhone-Nutzer

Der neue Ansatz macht aus Sicht von Google durchaus Sinn und könnte auch vielen Kunden ein besseres Verständnis davon vermitteln, was Android Wear bzw. Wear OS eigentlich ist. iPhone-Besitzer haben natürlich immer die Möglichkeit, zu einer Apple Watch sowie zu Smartwatches von Fitbit oder Garmin zu greifen, bekommen über Wear OS jedoch eine noch viel breitere Auswahl an Devices. Interessant ist das vor allem, weil auch Hersteller von Luxus-Uhren zunehmend Smartwatches mit dem Betriebssystem in Umlauf bringen.

Unterm Strich bietet Wear OS natürlich auch in Zukunft mehr Funktionen, wenn die Smartwatches in Kombination mit einem Android-Smartphone verwendet werden. Das ist allerdings weniger die Schuld von Google als von Apple. Der iPhone-Hersteller gibt zahlreiche Software-Schnittstellen nämlich bislang nicht für Drittanbieter frei, sodass sich bestimmte Features einfach nicht umsetzen lassen.

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