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Wegen "Explosionsgefahr": Samsung ruft Waschmaschinen zurück

Vom Rückruf betroffen sind nur Samsung-Toploader-Waschmaschinen.
Vom Rückruf betroffen sind nur Samsung-Toploader-Waschmaschinen. (©Samsung 2016)

Was sich schon vor ein paar Wochen angedeutet hatte, wird nun wahr: Samsung wird wegen "Explosionsgefahr" rund 2,8 Millionen Toploader-Waschmaschinen zurückrufen. Nach dem Galaxy Note 7 ist es das nächste Debakel für den Konzern.

Samsung kommt einfach nicht zur Ruhe: Nachdem sich die Wogen rund um den Galaxy Note 7-Skandal immer noch nicht geglättet haben, ruft der Konzern nun 2,8 Millionen Toploader-Waschmaschinen zurück. Wie das Unternehmen auf einer eigens eingerichteten Webseite betonte, handele es sich bei dem Rückruf aber eine "freiwillige" Aktion. Betroffen seien zudem nur Toploader und nicht Frontlader-Waschmaschinen.

Samsung-Toploader brechen Kiefer

Bereits Ende September hatte die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC vor einem Sicherheitsproblem bei bestimmten Samsung-Toploadern gewarnt. Inzwischen soll es in den USA zu etwa 730 "Explosionen" im Zusammenhang mit Samsung-Waschmaschinen gekommen sein, bei denen neun Personen verletzt wurden. Das meldet Mashable. Der Grund für die Fehler ist noch unklar, laut CPSC-Vorstand Elliot Kaye seien aber die Oberseiten der Geräte "aufgrund eines Designfehlers" nicht sicher genug. Im Internet finden sich Berichte über Deckelklappen, die sich beim Schleudern plötzlich lösen können und sogar schon zu Kieferbrüchen geführt haben sollen.

Auf der Rückruf-Webseite erklärt Samsung, wie Kunden die Seriennummer ihrer Waschmaschine herausfinden können. Diese muss dann in einer Maske eingegeben werden, um zu überprüfen, ob das jeweilige Modell betroffen ist. Eine vollständige Liste der betroffenen Toploader findet sich außerdem bei der US-Verbraucherschutzbehörde. In Deutschland wurden die Geräte allerdings nicht verkauft.

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