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Wenn 300 Android-Geräte gleichzeitig Beethoven abspielen

Freude, schöner Android-Funken: 300 Smartphones und Tablets spielen Beethoven.
Freude, schöner Android-Funken: 300 Smartphones und Tablets spielen Beethoven. (©YouTube/Google Japan 2015)

Mit 300 Android-Geräten kann man jede Menge Unsinn anstellen. Die PR-Abteilung der japanischen Google-Niederlassung hatte eine kulturell besonders wertvolle Idee: Sie schloss 300 Smartphones und Tablets zu einem elektronischen Chor zusammen und ließ ihn Beethoven anstimmen.

Der logistische Aufwand war ziemlich groß: 300 Android-Smartphones und Tablets brauchten die Mitarbeiter von Google Japan, dazu jede Menge Ladegeräte und vermutlich eine Wagenladung Micro-USB-Kabel, um die Geräte zu einem elektronischen Chor zusammenzuschließen. Auf jedem Smartphone und Tablet war dabei ein eigener Androidify-Avatar installiert. Nach sicherlich recht fummeliger Synchronisierung aller Geräte war es dann irgendwann so weit: Ein rein elektronischer Chor aus Android-Geräten gab eine Beatbox-Version von Beethovens berühmter "Ode an die Freude" zum besten. Das kulturell erhebende Ergebnis haben die Macher natürlich in einem Video festgehalten.

Der Android-Chor kann in Tokio besichtigt werden

Bei so viel Kreativität und Mühe wäre es doch schade, den Android-Chor nach ein paar Stunden wieder abzubauen. Das dachten sich die Google-Mitarbeiter auch und machten aus ihrem musikalischen Werk eine Kunstinstallation. Wie VentureBeat berichtet, können Besucher den Android-Chor vom 12. bis zum 15. Februar im Shopping-Komplex Omotesando Hills in Tokio bewundern. Ob die 300 virtuellen Sänger auch ein paar andere Gassenhauer zu Gehör bringen, wissen wir zwar nicht. Wir hätten aber schon einen Vorschlag: Wie wäre es mit der herzzerreißenden Arie, die die singenden Geschütztürme am Ende von "Portal 2" anstimmen? Die Tonlage dürfte immerhin schon halbwegs passen.

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