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Wer den neuen WhatsApp-AGB nicht zustimmt, verliert wichtige Features

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WhatsApp beharrt auf der Zustimmung zu den neuen AGBs. Bild: © Adobe Stock/Aleksei 2019

Ursprünglich sollten ab dem 15. Mai WhatsApp-Funktionen bei unwilligen Nutzern deaktiviert werden, doch nun hat der Anbieter einige Wochen Bedenkzeit eingeräumt. Die Abschaltung von Funktionen wurde also verschoben, aber nicht aufgehoben. Früher oder später werden WhatsApp-Nutzer den neuen AGB wohl zustimmen müssen.

Ab dem 15. Mai wird niemand sein WhatsApp-Konto verlieren oder mit eingeschränkten Funktionen leben müssen. Das gab WhatsApp in einem neuen FAQ-Eintrag auf der offiziellen Website bekannt. Das ändert sich allerdings nach einer gewissen Bedenkzeit. So möchte WhatsApp mehrere Wochen lang den Nutzern der App Informationen zum Update mit den neuen AGBs schicken. Wenn sie diesen weiterhin nicht zustimmen, werden sie nach einigen weiteren Wochen dauerhaft auf die erforderliche Zustimmung hingewiesen.

Einige Wochen Bedenkzeit

Schließlich werden Nutzer nicht mehr auf ihre Chat-Listen zugreifen können, doch sie können weiterhin auf Anrufe und Videoanrufe antworten. Bei aktivierten Push-Benachrichtigungen ist auch das Antworten auf Textnachrichten weiterhin möglich. Einige Wochen später wird es dann auch keinen Zugang zu eintreffenden Anrufen und Benachrichtigungen mehr geben, der Nutzer wird diese nicht mehr erhalten. Den Account möchte WhatsApp zwar dem FAQ-Eintrag zufolge nicht löschen, aber er wird mehr oder weniger nutzlos.

Am Ende wird der Account wohl doch gelöscht

Und schließlich wird der Account wahrscheinlich trotzdem gelöscht – nur nicht aufgrund der neuen AGBs. Vielmehr gilt dann die bestehende Richtlinie, dass WhatsApp-Nutzer ihr Konto verlieren können, wenn sie es 120 Tage lang nicht genutzt haben. Und da sie es ohne Zustimmung zu den neuen AGBs nicht mehr nutzen können, dürfte sich schließlich auch der Account verabschieden.

Unterm Strich werden sich WhatsApp-Nutzer also überlegen müssen, ob sie mit den neuen Regeln einverstanden sind oder ob sie auf WhatsApp verzichten können. Besonders umstritten ist an den neuen AGBs der geplante Datenaustausch mit dem sozialen Netzwerk Facebook – WhatsApp gehört demselben Anbieter, dem Dachunternehmen Facebook.

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