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WhatsApp-AGB: Datenaustausch mit Facebook wird für Nutzer zur Pflicht

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WhatsApp und Facebook wachsen endgültig zusammen. Bild: © monticellllo - stock.adobe.com 2019

WhatsApp-Nutzer müssen in Zukunft einem Datenaustausch mit Facebook zustimmen. Ohne die Zustimmung wird eine Nutzung von WhatsApp in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Facebook macht ernst: Mit einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für WhatsApp macht das Unternehmen den Datenaustausch mit Facebook verpflichtend. Wer der Änderung der AGB zustimmt, gibt dem Unternehmen das Recht, in Zukunft Nutzerdaten zwischen WhatsApp und Facebook auszutauschen – wer ablehnt, kann WhatsApp ab dem 8. Februar nicht mehr nutzen.

Facebook informiert über die Änderungen

Nutzer, die WhatsApp auf ihrem Smartphone verwenden, erhalten beim Starten der App in diesen Tagen eine Benachrichtigung, die über die geänderten AGB informiert. Sie haben dabei die Möglichkeit, den Änderungen sofort zuzustimmen oder die Zustimmung zu verschieben. Letzteres geht aber maximal bis zum 8. Februar 2021. Danach wird die Nutzung von WhatsApp ohne eine Zustimmung zu den neuen AGB nicht mehr möglich sein.

Wie Facebook die Schritte begründet

Offiziell sollen die geteilten Daten genutzt werden, um die Dienste weiter zu verbessern, die Sicherheit zu erhöhen und Spam zu bekämpfen. Außerdem möchte Facebook den Nutzern besser abgestimmte Vorschläge für Kontakte und interessante Gruppen unterbreiten, personalisierte Inhalte anbieten sowie die Nutzer beim Abschluss von Käufen und Transaktionen unterstützen.

In Zukunft soll es auch möglich sein, Zahlungen über WhatsApp mit Hilfe von Facebook Pay zu tätigen. Auch andere Dienste von Facebook sollen stärker mit WhatsApp verknüpft werden, wenngleich der Anbieter noch keine konkreteren Pläne verkündete.

Aus einer Option wird eine Pflicht

Tatsächlich ist das Vorgehen von Facebook aber gar nicht so neu und viele Nutzer dürften von der Änderung der AGB wenig mitbekommen. Die gleichen Regelungen galten nämlich auch schon in der Vergangenheit. Bislang war eine Zustimmung zum Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook allerdings optional.

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