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WhatsApp-Backup wird am 12. November gelöscht – wer jetzt handeln muss

Um Platz zu schaffen, werden alte WhatsApp-Backups aus Google Drive entfernt.
Um Platz zu schaffen, werden alte WhatsApp-Backups aus Google Drive entfernt. (©Adobe Stock/George Dolgikh 2018)

Wer WhatsApp auf einem Android-Smartphone nutzt, darf sich freuen: WhatsApp-Backups werden künftig nicht mehr auf den Speicherplatz bei Google Drive angerechnet. Doch am 12. November werden alle WhatsApp-Backups gelöscht, die älter als ein Jahr sind – Zeit zu handeln.

Wer keine automatischen WhatsApp-Backups erstellen lässt, sollte vor dem 12. November ein manuelles Backup anlegen, empfiehlt der Messenger auf seiner offiziellen Seite. Vollständige Backups, die älter als ein Jahr sind, werden an diesem Tag nämlich automatisch aus Google Drive entfernt. Um etwaige Datenverluste zu vermeiden, haben Nutzer bis zu diesem Stichtag die Möglichkeit, manuell ihre Daten zu sichern, also Bilder, Videos und Chatverläufe. Ein manuelles Backup kann unter "Menü > Einstellungen > Chats und Anrufe > Chat-Backup" angelegt werden.

WhatsApp-Backups belasten nicht mehr den Google-Drive-Speicher

Wurde länger kein WhatsApp-Backup mehr angefertigt, kann die Datensicherung eine Weile dauern. Außerdem empfiehlt der Dienst während der Sicherung der Daten das Smartphone an eine Stromquelle anzuschließen und den Vorgang über WLAN durchzuführen. Ferner weißt der Messenger darauf hin, dass in Google Drive gesicherte Medien und Nachrichtenverläufe – anders als in WhatsApp direkt – nicht durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert sind. Handlungsbedarf haben jedoch nur Nutzer eines Android-Smartphones, da die WhatsApp-Backups bei einem iPhone in iCloud gespeichert werden.

WhatsApp schloss jüngst mit Google eine Vereinbarung, dass ab dem 12. November WhatsApp-Backups nicht mehr auf das Speicherplatzkontingent in Google Drive angerechnet werden. Davon profitieren vor allem Nutzer der kostenlosen Basis-Version von Google Drive, die gerade einmal 15 Gigabyte freien Speicher enthält. Bei umfangreicher WhatsApp-Nutzung konnte das Kontingent schnell aufgebraucht sein. In wenigen Monaten haben Besitzer eines Android-Smartphones dieses Problem nicht mehr.

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