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WhatsApp-Beta: Update ergänzt Zwei-Faktor-Authentifizierung

WhatsApp ist dank der Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer geworden.
WhatsApp ist dank der Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer geworden. (©TURN ON 2016)

Die Welt von WhatsApp-Usern ist mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Beta-Version wieder etwas sicherer geworden: Bei einer Anmeldung auf einem neuen Gerät muss nach der Aktivierung des Features zusätzlich ein PIN-Code eingegeben werden.

Wer WhatsApp nutzt, muss sich nach der Installation der App mittels seiner Mobilfunknummer einloggen. Falls der Messenger auf mehreren Geräten verwendet wird, reichte bislang die registrierte Mobilfunknummer, um damit auf sämtliche Inhalte zuzugreifen. Wie das Tech-Portal Androidpolice berichtet, wurde das im Zuge eines Updates für die WhatsApp-Beta-Version nun geändert: Jetzt müssen Nutzer sich bei einer Neuanmeldung auf einem Gerät mit einer vorher festgelegten PIN-Nummer authentifizieren, falls die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert ist. Wenn dieser Code vergessen wird, kein Problem: Der Nutzer kann eine E-Mail-Adresse hinterlegen, an die im Notfall ein Reset-Link geschickt wird.

Unbedingt Backup-Mailadresse angeben

Falls das Passwort vergessen wird, aber keine E-Mail-Adresse hinterlegt wurde, ist der WhatsApp-Account für sieben Tage gesperrt. Danach ist es möglich, sich ohne PIN anzumelden – dabei werden allerdings sämtliche Chats und Medien gelöscht. Es empfiehlt sich also dringend, eine Backup-Mailadresse anzugeben.

Wer die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen möchte, muss sich für das Beta-Programm von WhatsApp anmelden. Nach der Installation ist unter den Kontoeinstellungen ein neuer Eintrag namens "Two-Step-Verification" zu finden, wo die Funktion aktiviert wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass das neue Feature bald auch in der offiziellen Version Einzug halten wird.

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