menu

WhatsApp: Das passiert, wenn Du die neuen AGB nicht akzeptierst

WhatsApp Facebook
WhatsApp hat neue Nutzungsbedingungen, die Deadline zur Zustimmung ist der 15. Mai. Bild: © TURN ON 2018

Bis zum 15. Mai haben WhatsApp-Nutzer noch Zeit, die neuen Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Was mit den Accounts derjenigen passiert, die der umstrittenen Änderung nicht zustimmen, hat der Dienst jetzt verraten.

Die ursprüngliche Meldung, dass WhatsApp seine Nutzungsbedingungen ändern und den Datenaustausch mit Facebook erweitern werde, sorgte bereits für Unmut unter den Nutzern. So sehr, dass WhatsApp zurückruderte und die Deadline zum Akzeptieren der neuen AGB vom 8. Februar auf den 15. Mai verschob. Doch auch die neuen Infos zum Umgang mit denjenigen Nutzern, die den Änderungen nicht zustimmen wollen, dürfte die Gemüter erhitzen. Laut einer E-Mail an einen Unternehmenspartner von WhatsApp, in die TechCrunch Einblick erhielt, werden deren Accounts nach und nach lahmgelegt.

Inaktive WhatsApp-Accounts werden nach 120 Tagen gelöscht

Was passiert also nach dem 15. Mai? Zunächst will WhatsApp die Nutzer "langsam auffordern", den neuen Bedingungen zuzustimmen, um weiterhin "den vollen Funktionsumfang von WhatsApp nutzen zu können", heißt es in besagter E-Mail. Ähnliches deutet der Dienst auch auf einer neuen FAQ-Seite an. Wer die Änderungen dennoch nicht akzeptieren will, wird noch eine Weile in der Lage sein, Benachrichtigungen und Anrufe von WhatsApp zu empfangen. Allerdings wird es nicht mehr möglich sein, Nachrichten zu lesen oder zu verschicken. Der Account wechselt damit in den inaktiven Status.

Was mit inaktiven Accounts passiert, hat WhatsApp ebenfalls genau geregelt. Diese werden laut WhatsApp-Hilfeseite nach 120 Tagen der Inaktivität gelöscht. Dies dient eigenen Aussagen zufolge dem Zweck, die Datenaufbewahrung zu begrenzen und den Datenschutz von Nutzern zu gewährleisten.

An den neuen Nutzungsbedingungen führt kein Weg vorbei

Wer WhatsApp weiterhin in vollem Umfang nutzen will, wird den Änderungen der Nutzungsbedingungen also früher oder später zustimmen müssen. Die neuen Bedingungen erlauben es WhatsApp, Daten zu Transaktionen und Bezahlungen mit Facebook auszutauschen, um Werbung im Zuge seiner E-Commerce-Ausweitung besser platzieren zu können.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema WhatsApp

close
Bitte Suchbegriff eingeben