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WhatsApp hat jetzt eine Milliarde Nutzer

WhatsApp hat jetzt eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat.
WhatsApp hat jetzt eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat. (©YouTube/ TURN ON 2016)

Ab jetzt gehört WhatsApp auch zum Club der Milliardäre. Die Messenger-App hat die magische Schwelle von einer Milliarde aktiver Nutzer im Monat geknackt. Das bedeutet: Einer von sieben Menschen auf der Welt nutzt die Anwendung, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren.

Gegründet wurde WhatsApp von den Ex-Yahoo-Mitarbeitern Brian Acton und Jan Koum. Im Februar 2014 kaufte Facebook das Programm für über 16 Milliarden Dollar – und jetzt konnte WhatsApp-Chef Koum die frohe Botschaft der geknackten Milliarden-Grenze auf Facebook verkünden. "Wir könnten nicht stolzer darauf sein, was unser kleines Team in nur sieben Jahren geschafft hat", so Koum. Zu den ersten Like-Gratulanten gehörte natürlich Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dessen Investition sich anscheinend mehr als gelohnt hat – zumindest in Sachen Nutzerzahlen. Denn beim Kauf im Jahr 2014 waren es "nur" 450 Millionen WhatsApp-User.

WhatsApp: 1,6 Milliarden Fotos, 250 Millionen Videos – täglich

Koum hatte weitere Zahlen im Gepäck: Pro Tag werden über WhatsApp 42 Milliarden Nachrichten versendet und 1,6 Milliarden Fotos geteilt. Es gibt 1 Milliarde WhatsApp-Gruppen und jeden Tag versenden die Nutzer 250 Millionen Videos – was mit den richtigen Tipps ganz einfach ist. Auch das Sichern der Daten wird bei WhatsApp immer problemloser. Der Messenger ist damit eine der extrem erfolgreichen Facebook-Apps. Die zentrale Facebook-Software wird derzeit von 1,5 Milliarden Menschen täglich verwendet, der Facebook Messenger wird die Milliarden-Marke wohl auch bald knacken.

WhatsApp hatte erst kürzlich die teilweise noch erhobene Gebühr von 89 Cent für die jährliche Nutzung gekippt. Doch da diese Gebühr schon lange nicht mehr konsequent von allen Nutzern eingetrieben worden war, gab es um diesen Schritt auch einige Verwirrung. Jetzt soll der Messenger Geld verdienen, indem Business-Kunden dafür zahlen, Kontakt zu Endverbrauchern herzustellen. Beim Kauf des Messengers ging es Facebook aber immer vor allem darum, einen möglichen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, wann WhatsApp in Sachen Nutzerzahlen Facebook überholt. Beim jetzigen Wachstum könnte das in ein bis zwei Jahren durchaus passieren, etwa wenn auch normale Dokumente über den Messenger verschickt werden können.

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Willkommen im Club der Milliardäre: Die aktuellen WhatsApp-Zahlen. (©WhatsApp 2016)

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