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WhatsApp verschiebt umstrittene AGB-Änderung

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WhatsApp verschiebt die Frist zum Akzeptieren der neuen Nutzungsbedingungen. Bild: © Adobe Stock/Aleksei 2019

WhatsApp hatte jüngst den Ärger seiner Nutzer auf sich gezogen. Der Chat-Dienst setzte eine Frist zum Akzeptieren neuer Nutzungsbedingungen, die angeblich einen weiteren Datenaustausch mit Facebook ermöglichen. Der Protest wirkte – WhatsApp hat die AGB-Änderung nun verschoben.

Ursprünglich sollten alle WhatsApp-Nutzer einer Änderung der AGB bis zum 8. Februar zustimmen, ansonsten würde der Verlust des WhatsApp-Kontos drohen, hieß es. Doch der Ärger über die neuen Nutzungsbedingungen, deren Inhalt für Verwirrungen sorgte, schlug hohe Wellen. Jetzt meldete sich WhatsApp in einem Blogpost zu Wort und kündigte eine Verschiebung der Frist an. Statt bis zum 8. Februar gibt der Dienst seinen Nutzern nun bis zum 15. Mai Zeit, die neue Richtlinie zu akzeptieren. Auch räumt der Chat-Service mit Fehlinformationen auf.

WhatsApp will nicht mehr Daten mit Facebook teilen

Der Ärger der Nutzer über die geplanten Aktualisierungen beruhe wohl zumindest zum Teil auf Falschinformationen. WhatsApp will nun aufklären und erklärt im Blogpost:

"Kein Account wird am 8. Februar gesperrt oder gelöscht."

Der Chat-Dienst werde mit den Aktualisierungen keinerlei zusätzliche Berechtigung erhalten, Daten mit Facebook zu teilen, wird klargestellt. Stattdessen sollen die Optionen erweitert werden, die es Privatpersonen ermöglichen, mit Unternehmen per WhatsApp zu kommunizieren. Auch wenn jetzt noch nicht viele Menschen über den Dienst einkaufen, glauben die Entwickler daran, dass dies zukünftig der Fall sein wird. Die AGB-Änderungen sollen die Transparenz der Datenerfassung und -nutzung dahingehend sogar erhöhen.

Nun haben WhatsApp-Nutzer also noch bis Mitte Mai Zeit, sich genauer über die geplanten Aktualisierungen zu informieren und der Änderung zuzustimmen. Bis dahin will das Unternehmen weiter gegen Fehlinformationen vorgehen. WhatsApp solle weiterhin vertraulich und privat bleiben, betonte der Dienst.

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