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Wie die Apple Watch Series 5 meine iPhone-Nutzung verändert hat

Apple Watch Series 5
Mit der Apple Watch am Handgelenk kann das iPhone öfter in der Hosentasche bleiben. Bild: © TURN ON 2020

Ich habe es endlich getan! Seit ein paar Wochen ziert eine Apple Watch Series 5 mein Handgelenk ... und hat vor allem den Umgang mit meinem iPhone 11 Pro deutlich verändert. In meinem Alltagstest erkläre ich, warum ich die Smartwatch inzwischen nicht mehr missen möchte.

Der Wechsel von Fitbit zu Apple

Mit dem Kauf einer Apple Watch Series 5 hatte ich trotz eines Fitbit Charge 3 am Handgelenk schon lange geliebäugelt. Die Smartwatch stand bei mir seit Monaten auf einer Preisvergleichsliste, wollte aber einfach nicht günstiger werden und meine persönliche Schmerzgrenze von 420 Euro unterschreiten.

Anfang Juli war es endlich so weit, im eBay-Shop von SATURN war die Apple Watch 5 kurzzeitig für 420 Euro erhältlich und ich schlug nach kurzer Bedenkzeit zu. Seitdem schmückt eine schicke 44-Millimeter-Version der Nike-Edition mit weißem Armband mein Handgelenk.

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Die Apple Watch Series 5 in der Nike-Edition in der Farbvariante Pure Platinum/Schwarz. Bild: © TURN ON 2020

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Irgendwann reichten mir diese beim Fitbit Charge 3 eher eingeschränkten Funktionen nicht mehr und die Apple Watch Series 5 wurde für mich als iPhone-Besitzer immer interessanter.

Apple Watch Series 5: Viele kleine Komfortverbesserungen

Nach dem Kauf und der kinderleichten Kopplung der Apple Watch 5 mit meinem iPhone (der Fitbit Charge 3 wanderte unterdessen ans Handgelenk meiner Freundin) folgte der Alltagstest. Und schon nach zwei Wochen stellte ich fest, dass die Apple-Smartwatch vor allem meine Nutzung des iPhone 11 Pro deutlich verändert hatte. Hier ein paar Beispiele ...

Apple Pay in noch mal geiler!

Ich bin schon seit Langem großer Fan von Mobile Payment im Allgemeinen und Apple Pay im Speziellen. Mittlerweile versuche ich im Alltag, nahezu alles kontaktlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Mobile Payment war mit meinem iPhone 11 Pro bereits recht komfortabel: Smartphone aus der Tasche holen, zweimal die Seitentaste drücken, mit Face ID entsperren und bezahlen.

Mit meiner neuen Apple Watch ist das mobile Bezahlen sogar noch einfacher geworden. So entfällt nicht nur das Fischen nach dem iPhone in der Hosentasche, auch der Bezahlvorgang ist noch simpler. Nach dem zweimaligen Drücken der Seitentaste kann ich auf der Uhr direkt zwischen meinen beiden hinterlegten Kreditkarten hin- und herwischen, was noch einfacher funktioniert als auf dem iPhone. Apple Pay mit der Apple Watch macht somit noch einmal deutlich mehr Spaß!

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Klingt trivial, aber mit der Apple Watch Series 5 wird auch die Bedienung der AirPods Pro deutlich einfacher. Bild: © TURN ON 2020

Motivations-Guru Apple Watch: Schließ die Ringe! Bewege Dich! Aufstehen!

Bereits mein Fitbit Charge 3 erinnerte mich per Vibration immer wieder daran, 250 Schritte pro Stunde zu laufen. Die Apple Watch Series 5 treibt diese Motivations-Mitteilungen auf die Spitze. Ständig erinnert mich die Uhr daran, doch einmal aufzustehen, gibt Tipps für das Erreichen der Aktivitätsziele oder lobt abgeschlossene Trainings mit Auszeichnungen. Wenn man dann auch noch seine Aktivitätsdaten mit einer anderen Person teilt und in Echtzeit vergleichen kann, wird die Smartwatch endgültig zum Fitnesstrainer. Wer das alles nicht will, kann die Benachrichtigungen der Aktivitäts-App natürlich auch komplett abschalten.

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Mit seinen Aktivitätsringen motiviert die Smartwatch ständig zu mehr Bewegung. Bild: © TURN ON 2020

Ein Umstieg, der sich gelohnt hat (mit einem kleinen Wermutstropfen)

Nach gut zwei Wochen mit der Apple Watch Series 5 am Handgelenk ist mein Fazit eindeutig: Ich habe den Umstieg vom Fitbit Charge 3 auf die Smartwatch keinesfalls bereut und entdecke ständig neue Features bei der Uhr, die mir das Leben ein kleines bisschen leichter machen ... und die das Smartphone noch öfter in der Hosentasche verbleiben lassen.

Eine Kleinigkeit stört mich dann aber doch an der Apple Watch Series 5 beziehungsweise an ihrer Software. Wenn man wie ich lange im Fitbit-Universum unterwegs war, gewöhnt man sich an die vielen Tracking-Infos, die die Anwendung bietet. Da Apple aber nicht mit der Fitbit-App zusammenarbeitet (nur über umständliche Umwege wie Strava ist das möglich), musste ich mich leider aus der Fitbit-Welt verabschieden.

Ich hoffe allerdings, dass Apple mit dem neuen watchOS 7 im Herbst etwas Boden gutmachen kann und seiner Smartwatch noch mehr Fitness-Features spendiert – das kommende Schlaftracking ohne Umweg über Drittanbieter ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung.

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