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Wie Google mit seiner KI DeepMind die Windenergie revolutionieren will

Mit einer künstlichen Intelligenz möchte Google den Wert von Windenergie steigern.
Mit einer künstlichen Intelligenz möchte Google den Wert von Windenergie steigern.

Google konnte mit seiner künstlichen Intelligenz DeepMind die Ausbeute von Windkraftwerken erhöhen. Das Unternehmen hat seinen Algorithmus an einigen der hauseigenen Windkraftwerke ausprobiert und so den Wert der Windenergie um 20 Prozent gesteigert. Nun sollen auch andere Windkraftwerke davon profitieren.

Windkraft soll dank der Google-KI vorhersehbarer und somit ertragreicher genutzt werden können. Das erklärt Google in einem Eintrag auf dem Unternehmensblog. Das Problem mit Windenergie bestehe darin, dass Wind nicht verlässlich und dauerhaft weht, was ihn zu einer unvorhersehbaren Energiequelle macht. Er sei "weniger nützlich als eine Energiequelle, die verlässlich zu einer bestimmten Zeit Energie liefert", so Google. Die Google-KI kann daran grundsätzlich nichts ändern, aber sie soll den Wind etwas vorhersehbarer machen.

Windkraft kann dank KI effizienter eingesetzt werden

Als Datengrundlage dienen der DeepMind-KI Wettervorhersagen sowie historische Turbinendaten. Google konnte damit das DeepMind-System so konfigurieren, dass es die mit Windkraft erzeugte Energie 36 Stunden im Voraus vorhersagen konnte. Mithilfe dieser Voraussagen empfehlen die Modelle für einen Tag, wie die Windkraftwerke jede Stunde möglichst effizient eingesetzt werden können.

Dank KI soll die Windkraft rentabler werden

Nun hofft Google, dass diese Art von maschinellem Lernen Windkraft als Geschäftsmodell attraktiver machen kann. Das Unternehmen arbeitet darin, die Cloud-basierten KI-Strategien allgemein zur Verfügung zu stellen. Die Windkraft soll für den Klimaschutz weitere Verbreitung finden.

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