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Will Sony seine komplette Smartphone-Sparte verkaufen?

Auch das Xperia Z3 verhalf Sony Mobile nicht in die Gewinnzone.
Auch das Xperia Z3 verhalf Sony Mobile nicht in die Gewinnzone. (©Sony 2014)

Sony ist mit den Geschäftszahlen seiner Smartphone-Sparte schon seit geraumer Zeit nicht mehr zufrieden. Nun gibt es jedoch Gerüchte, dass die Japaner einen radikalen Schnitt erwägen. Sogar der Verkauf der kompletten Mobile-Abteilung werde nicht mehr ausgeschlossen.

Führungskräfte bei Sony erwägen derzeit angeblich radikale Schritte, um die strauchelnde Smartphone-Sparte wieder in die Gewinnzone zu führen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, seien die Japaner sogar für den Verkauf der kompletten Mobile-Division offen. Auch ein Joint Venture mit anderen Herstellern sei denkbar. Sony Mobile-Chef Hiroki Totoki hatte bereits im November 2014 drastische Einschnitte im Geschäftszweig Smartphones angekündigt.

Wirtschaftsexperte fordert radikale Reformen bei Sony Mobile

Citigroup-Analyst Kota Ezawa bemängelte im Interview mit Reuters, dass Sony bei der Neuaufstellung seiner Smartphone-Sparte noch immer zu vorsichtig vorgehe. "Das Geschäft mit Mobilgeräten und Fernsehern braucht eine Generalüberholung. Ohne umfassende Reformen wie Joint Ventures oder Bündnisse werden beide Sparten in drei Jahren in den roten Zahlen stehen", prognostiziert der Wirtschaftsexperte.

Kann das Xperia Z4 Sony retten?

Obwohl Sony seit Jahren von Testern hochgelobte Smartphones wie das Xperia Z3 baut, droht dem gesamten Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar. Das neueste Flaggschiff Xperia Z4 könnte auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona enthüllt werden. Ob es Sony Mobile den Weg in eine bessere Zukunft ebnet, bleibt abzuwarten.

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