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Windows 10 Cloud: Chrome OS-Alternative von Microsoft geplant

Mit Windows 10 Cloud entwickelt Microsoft wohl einen Konkurrenten zu Chrome OS.
Mit Windows 10 Cloud entwickelt Microsoft wohl einen Konkurrenten zu Chrome OS. (©Microsoft 2016)

Microsoft entwickelt mit Windows 10 Cloud offenbar eine Alternative zu Chrome OS von Google. Diese abgespeckte Version von Windows 10 könnte demnach in sehr günstigen Notebooks zum Einsatz kommen.

Die Herrschaft von Microsoft über den PC-Markt ist noch immer unangefochten. Doch besonders in den USA hat sich mit Chrome OS von Google in den letzten Jahren auch ein anderes Betriebssystem breitgemacht. Die Vorteile von Chrome OS: Es ist extrem schlank, beschränkt sich auf Basic-Funktionen und kommt daher mit sehr günstiger Hardware aus. Diesem Konkurrenten möchte der Software-Riese aus Redmond jetzt offenbar mit Windows 10 Cloud entgegentreten, wie ZDNet berichtet.

Ein Windows 10 für Netbook und Co.

Bei Windows 10 Cloud handelt es sich offenbar um eine deutlich abgespeckte Version von Windows 10, die ähnlich wie Chrome OS darauf ausgelegt sein soll, auf sehr leistungsschwachen und günstigen Systemen problemlos zu laufen. Diese Variante von Windows 10 soll demnach ausschließlich mit den Universal Apps laufen, die im Windows Store verfügbar sind, und wäre somit auch der inoffizielle Nachfolger zum gescheiterten Windows RT.

Ein solches Betriebssystem könnte von Microsoft zu einem sehr geringen Preis oder sogar kostenlos angeboten werden, um etwa Notebook-Hersteller zur Zusammenarbeit zu bewegen. Denkbar ist sogar, dass die Hersteller eine ganz neue Generation von Windows-Computern entwickeln, um mit Windows 10 Cloud zu arbeiten. Erst im Dezember 2016 hatte Microsoft angekündigt, in Zukunft auch ARM-Prozessoren von Qualcomm zu unterstützen, wie sie normalerweise in Smartphones zum Einsatz kommen.

Erscheinen könnte das neue Windows 10 Cloud bereits im April gemeinsam mit dem großen Creators Update für Windows 10. Ob es Microsoft damit tatsächlich gelingt, im unteren Preissegment gegen Chrome OS und Googles sehr umfangreiches Ökosystem zu punkten, wird sich danach allerdings erst zeigen müssen.

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