Windows 10: Intel-Grafikreiber bald nur noch über den Microsoft Store

Neue Intel-Grafiktreiber sind bald nur noch im Microsoft Store zu haben.
Neue Intel-Grafiktreiber sind bald nur noch im Microsoft Store zu haben. (©TURN ON 2018)
Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Neue Windows-10-Grafiktreiber für die On-Bord-Grafikkarten von Intel kommen in Zukunft nur noch über den Microsoft Store. Damit dürfte der Store für viele User in Zukunft unumgänglich werden. 

Der Chip-Hersteller Intel wagt gemeinsam mit Microsoft einen vergleichsweise riskanten Schritt: In Zukunft sollen Windows-10-Nutzer neue Grafiktreiber für die integrierten Intel-Grafikprozessoren nur noch über den Microsoft Store installieren können.  Dies teilte das Unternehmen am Freitag auf der eigenen Website mit.

Intel warnt vor Treiber-Installationen auf anderen Wegen

Intel steigt damit auf die sogenannte UWD (Universal Windows Drivers)-Plattform von Microsoft um und stellt Updates, die für neuere Windows-10-Versionen geeignet sind, nur noch über den Store bereit. Der Hersteller warnt Nutzer sogar davor, neue Treiber in Zukunft über .inf-Dateien oder die Treiber-Disks zu installieren. Die auf diesem Wege ausgelieferten Treiber seien nicht mehr für Windows 10 ab der aktuellen Version 1809 optimiert und könnten zu Problemen bei der Systemstabilität führen.

Einen Grund für den Umstieg auf das neue Update-Verfahren nennt Intel nicht. Denkbar ist, dass die Idee in Zusammenarbeit mit Microsoft entstanden ist, schließlich will der Software-Konzern aus Redmond seine Nutzer zu einer stärkeren Nutzung des Stores erziehen. Zumindest in diesem Fall könnte die Taktik aufgehen: Wer als Windows-10-User in Zukunft neue Grafiktreiber für Intel-Chips installieren möchte, muss den Weg über den Microsoft Store gehen.

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