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[Update] Windows 10: Microsoft schafft 32-Bit-Version ab

Windows 10 mit Startmenü auf einem Laptop
Windows 10 gibt es auf neuen Notebooks und PCs zukünftig nur noch in 64 Bit. Bild: © Microsoft 2019

Microsoft läutet das Ende der 32-Bit-Version von Windows ein: Die Hardware-Hersteller erhalten bald nur noch 64-Bit-Betriebssysteme für ihre Laptops, Tablets und Desktop-Computer. Diese Geräte werden also in naher Zukunft nicht mehr mit der 32-Bit-Version von Windows ausgeliefert. 

Update

Bislang konnten Windows-Geräte mit ARM-Chips keine 64-Bit-Apps einsetzen. Das dürfte sich bald ändern. Wie der Twitter-Nutzer WalkingCat via mspoweruser berichtet, schrieb Windows-Ingenieur Kenny Kerr im März einen Tweet auf dem Longhorn-Account, der "x86_64 on ARM64 machine type" erwähnt. Der Tweet legt nahe, dass es weiterhin Windows-Geräte mit mobilen ARM-Chips geben wird und diese bald 64-Bit-Apps beherrschen werden.

Microsoft hat das Mai-Update von Windows 10 für die Hersteller von Windows-Geräten bereitgestellt. Zudem gibt das Unternehmen bekannt, dass neue Geräte nur noch mit einer 64-Bit-Version des Betriebssystems auszustatten sind. Das schreibt heise.de mit Bezug auf Microsoft. Neue 32-Bit-Versionen wird es nicht mehr geben.

Windows 10 mit 32 Bit wird noch unterstützt

Wer eine 32-Bit-Version von Windows 10 verwendet, kann allerdings aufatmen. Microsoft stellt weiterhin Funktions- und Sicherheitsupdates bereit. Außerdem bietet der Konzern Kunden das 32-Bit-Windows weiterhin zum Kauf an, um "verschiedene Upgrade-Installations-Szenarios zu unterstützen". Lediglich die Hersteller neuer Geräte, auch bekannt als OEMs (Original Equipment Manufacturer, Erstausrüster), müssen darauf verzichten.

Verzichtet Microsoft zukünftig auf ARM-Prozessoren?

Das Vorgehen von Microsoft spricht dafür, dass die 32-Bit-Version von Windows 10 abgeschafft wird. Dass keine neuen Geräte mehr mit der Version erscheinen, ist höchstwahrscheinlich als erster Schritt zu verstehen. Interessanterweise laufen auf dem aktuellen Windows-10-Tablet Surface Pro X ausschließlich 32-Bit-Anwendungen.

Das liegt daran, dass der mobile ARM-Prozessor des Surface Pro X, der ähnlich auch in Smartphones verbaut ist, keine 64-Bit-Apps unterstützt. Es erscheint daher unwahrscheinlich, dass Microsoft künftig weitere Surface Geräte mit ARM-Chips entwickelt. Auch andere Hersteller werden nur noch Windows-Geräte anbieten können, die mit 64-Bit-Software kompatibel sind.

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