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Windows 10 S verbietet Wechsel einiger Standardprogramme

Windows 10 S für den Surface Laptop und andere Geräte schränkt die Wahlmöglichkeiten der Nutzer ein.
Windows 10 S für den Surface Laptop und andere Geräte schränkt die Wahlmöglichkeiten der Nutzer ein. (©YouTube / Microsoft Surface 2017)

Windows 10 S verbietet den Wechsel der Standardprogramme Edge-Browser und Bing-Websuche. Zwar lassen sich andere Browser installieren und Google für die Websuche nutzen, aber nicht als voreingestellte Programme. Somit gehen die Restriktionen von Windows 10 S weiter als bislang vermutet.

Die Limitierungen von Windows 10 S beschränken sich nicht auf den Windows Store-Zwang. Vielmehr verbietet der Windows RT-Nachfolger außerdem einen Wechsel des Edge-Browsers und der Bing-Websuche als Standardprogramme. Windows-Chef Terry Myerson erklärte laut Tom Warren von The Verge, Windows 10 S könne "jeden Browser im Windows Store nutzen". Wie man in den FAQ von Windows 10 S erfährt, lässt sich aber nicht Microsoft Edge als Standardbrowser wechseln.

Microsoft Edge bleibt Standardbrowser

Microsoft schreibt: "Man kann zwar einen anderen Browser aus dem Windows Store herunterladen, aber Microsoft Edge wird der Standardbrowser bleiben, wenn man zum Beispiel eine .htm-Datei öffnet". Falls man also einen Link aus einer anderen App oder aus einer E-Mail öffnet, dann wird man an Microsoft Edge weitergeleitet, auch wenn man einen anderen Browser bevorzugt.

Bing lässt sich nicht durch die Google-Suche tauschen

Außerdem schränkt Microsoft auch den Edge-Browser ein. Im Gegensatz zur Edge-Version für Windows 10 kann man in der Windows 10 S-Version die Standard-Suchmaschine für den Browser nicht ändern. Bing bleibt also die voreingestellte Suchmaschine und man wird nicht zu Google oder anderen wechseln können. Bislang war nur bekannt, dass Windows 10 S lediglich die Installation von Apps aus dem Windows Store zulässt und nicht, dass es noch weitere Einschränkungen gibt. Im Gegensatz zu Geräten mit Windows RT wird man allerdings auf Windows 10 S-Geräten im Zweifelsfall ein Upgrade auf ein vollwertiges Windows 10 durchführen können.

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