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Windows 10 soll bald Geld kosten

Windows 10 ist nur noch bis zum 29. Juli gratis.
Windows 10 ist nur noch bis zum 29. Juli gratis. (©Microsoft 2015)

Die Gratis-Updatephase von Windows 10 neigt sich dem Ende zu. Ab dem 30. Juli werden wechselwillige PC-Besitzer von Microsoft wieder zur Kasse gebeten. Immerhin dürften dann die nervigen Update-Benachrichtigungen verschwinden.

Die Gratis-Phase von Windows 10 neigt sich dem Ende zu. Nur noch bis zum 29. Juli sollen PC- und Tablet-Besitzer die Möglichkeit haben, ihr System kostenlos auf die aktuelle Betriebssystem-Version zu upgraden, wie Microsoft nun in einem Blogeintrag verriet. Danach soll eine Vollversion von Windows 10 mit 135 Euro zu Buche schlagen. Ob Microsoft auch ein günstigeres Upgrade-Angebot für Besitzer von Windows 7 oder 8.1 anbieten wird, ist noch unklar.

Windows 10 auf mehr als 300 Millionen Geräten

Auf all diejenigen, die sich Windows 10 innerhalb der Gratisphase gesichert haben oder noch sichern werden, sollen jedoch keine Kosten zukommen. Die bisherige Gratisphase scheint sich für den Konzern aus Redmond gelohnt zu haben. So sollen derzeit mehr als 300 Millionen Windows 10-Geräte im Einsatz sein. Damit verbreitet sich das neue Betriebssystem schneller als jede andere Windows-Version vor ihr.

Vorteile für Microsoft

Die Wechselwilligkeit der Nutzer hat dabei trotz Gratis-Update Vorteile für Microsoft. Je schneller ein Großteil der PC-Besitzer den alten Windows-Versionen den Rücken kehrt, desto eher kann Microsoft den Support für diese einstellen. Aktuell plant der Konzern den Sicherheitssupport für Windows 7 ab 2020 auf Eis zu legen. Zudem dürfte die zunehmende Verbreitung von Windows 10 auch dazu führen, dass mehr App-Entwickler eigene Anwendungen für den Microsoft Store programmieren. Mit diesem möchte sich der Redmonder Konzern langfristig gegen den App Store von Apple und den Play Store von Google behaupten.

Das Ende der Gratisphase dürfte aber auch seinen Vorteil haben, nämlich für all die PC-Besitzer, die lieber dauerhaft bei Windows 7 oder 8.1 bleiben möchten. Sie werden in Zukunft wahrscheinlich von den nervigen Upgrade-Aufforderungen verschont bleiben, die Microsoft seit dem letzten Sommer immer wieder verschickt.

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