Windows-10-Updates sollen in Zukunft viel schneller werden

Windows-10-Updates sollen in Zukunft weniger nerven.
Windows-10-Updates sollen in Zukunft weniger nerven. (©Microsoft 2017)
Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Windows-10-Updates sollen in Zukunft schneller und damit weniger nervig werden. PC-Nutzer sollen nur noch rund 30 Minuten auf ihren Rechner verzichten müssen, wenn eine neue Windows-10-Version installiert wird. Zum Einsatz kommen soll das neue Update-Verfahren bereits beim Spring Creators Update.

Kaum etwas nervt Nutzer an Windows 10 so sehr, wie die relativ langwierigen Update-Prozesse. Im Extremfall können diese einen PC für mehrere Stunden faktisch lahmlegen, während der Nutzer nicht viel mehr machen kann, als auf einen Ladebildschirm zu starren. Die Problematik kennt natürlich auch Microsoft, weshalb die Entwickler nun daran arbeiten, die Update-Prozesse in Zukunft schneller zu gestalten. Dies teilte das Unternehmen jüngst in einem Blog-Post (via Ars Technica) mit.

Eine neue Windows-10-Version in nur 30 Minuten

Dauerte das im Frühjahr 2017 veröffentlichte Creators Update im Schnitt noch rund 82 Minuten, bevor es auf einem PC installiert war, so soll das für April dieses Jahres geplante Spring Creators Update nur noch 30 Minuten Pause erfordern. Ein großer Teil der Update-Installation soll dabei schon während des Downloads stattfinden. In dieser Phase können Nutzer ihren PC noch wie gewohnt verwenden. Sobald der Download der neuen Windows-10-Version abgeschlossen ist, wird die Installation im Offline-Modus fortgesetzt. In der letzten Phase des Updates werden die Nutzerdaten dann von der alten Windows-10-Version auf die neue übertragen. Lediglich in dieser Phase soll der PC in Zukunft nicht mehr nutzbar sein.

Unterm Strich werden die Updates also gar nicht schneller, sie sollen sich für die Nutzer nur viel schneller anfühlen. Die meiste Zeit über können die Nutzer ihren PC während der Updates ganz normal weiter verwenden. Wie gut das Ganze klappt, können wir dann schon in wenigen Wochen selbst überprüfen. Der Rollout für das Spring Creators Update soll bereits im April anlaufen.

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