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Windows-7-Updates kommen ab Februar 2020 nur noch gegen Bezahlung

Microsoft wird den Support für Windows 7 gegen eine Gebühr verlängern.
Microsoft wird den Support für Windows 7 gegen eine Gebühr verlängern. (©Adobe Stock/undrey 2018)

Microsoft will den Software-Support für Windows 7 über 2020 hinaus verlängern. Allerdings sollen Unternehmen dafür zahlen, wenn sie weiterhin Sicherheitsupdates erhalten wollen.

Auch mehr als drei Jahre nach dem Release von Windows 10 nutzen immer noch viele PC-Besitzer den beliebten Vorgänger Windows 7. Doch die Uhr tickt, denn am 14. Januar 2020 will Microsoft den Support für die ältere Version einstellen und nicht länger Sicherheitspatches für das Betriebssystem bereitstellen. Ausnahmen wird es aber dennoch geben, wie Microsoft nun in einem Blog-Post bekannt gegeben habt – und zwar dann, wenn Kunden bereit sind, für Updates zu zahlen.

Kostenpflichtigen Support gibt es bis 2023

Auf Wunsch und gegen Zahlung möchte das Unternehmen nämlich den Patch-Support bis zum Januar 2023 ausweiten. Dieses Angebot gilt allerdings nicht für Privatnutzer, sondern nur für Unternehmen, die mehr Zeit brauchen, ihre IT-Infrastruktur auf Windows 10 umzustellen. Günstig wird dies für die betroffenen Unternehmen aber vermutlich nicht: Microsoft möchte für den längeren Patch-Support nämlich eine Gebühr pro PC erheben und diese soll sich dann auch noch jedes Jahr erhöhen.

Windows 7 wurde ursprünglich im Oktober 2009 veröffentlicht und war schon nach kurzer Zeit relativ erfolgreich. Noch immer wird das Betriebssystem auf mehreren hundert Millionen von PCs genutzt – viele davon sind in Unternehmen im Einsatz.

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