WWDC 2018: Stabilität von iOS 12 ganz klar im Fokus

Das Motto von iOS 12 könnte sein: Weniger Features, weniger Bugs.
Das Motto von iOS 12 könnte sein: Weniger Features, weniger Bugs. (©YouTube/iUpdateOS 2018)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Die WWDC 2018 wird ganz im Zeichen von iOS 12 stehen – doch neue Features will Apple für das mobile Betriebssystem nur dosiert einführen. Stattdessen lautet wohl die Devise: Weniger Features, aber auch weniger Bugs.

Seit September 2017 veröffentlichte Apple 14 Software-Updates und fixte satte 67 Bugs, schreibt das Wall Street Journal. Ein Anstieg von immerhin 46 Prozent im Vergleich zu iOS 10, das es auf 46 Bugs brachte. Branchenbeobachter fürchten gar, dass Apples Reputation leiden könnte, die im Segment qualitativ hochwertiger Produkte erworben wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die gestiegene Komplexität von iOS Ausmaße anzunehmen, die offenbar nicht einmal Apple selbst noch in vollem Umfang beherrscht.

Geplante Features für iOS 12 verschoben

Aus diesem Grund habe sich Apple angeblich auch dazu entschieden, ursprünglich für iOS 12 geplante Features zu verschieben. Dadurch habe der iPhone-Hersteller die Möglichkeit, die Software zunächst stabiler zu machen, anstatt neue, womöglich noch fehleranfällige Funktionen zu integrieren. Ein Problem könnte auch die Tatsache sein, dass Apple mittlerweile 40 unterschiedliche Geräte im Angebot hat – rund 33 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Der Code sei mittlerweile dermaßen groß geworden, dass man ihn kaum noch in den Griff bekomme, betont Patrick Moorhead von Moor Insights & Strategy.

Dennoch wird auch iOS 12 sicher das eine oder andere neue Feature mit sich bringen. Im Rahmen des Möglichen scheinen etwa Universal-Apps, die sowohl auf iPhones als auch Macs genutzt werden können.

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