News

YouTube: Google rollt den Inkognito-Modus für alle Android-Nutzer aus

Mit dem neuen Inkognito-Modus bleibt der Feed frei von Inhalten, die Du nicht sehen möchtest.
Mit dem neuen Inkognito-Modus bleibt der Feed frei von Inhalten, die Du nicht sehen möchtest. (©TURN ON 2017)

Nach einem längeren Beta-Test veröffentlicht Google den Inkognito-Modus für die Android-App von YouTube. Das freut vor allem auch Nutzer, deren Stream mit ungewollten Inhalten überschwemmt ist, die YouTube ihnen nach dem einmaligen Schauen bestimmter Videos vorschlägt.

Die Funktionen, die der Inkognito-Modus in YouTube bringt, unterscheiden sich dabei nicht groß von denen, die Nutzer aus Googles Browser Chrome kennen.

YouTube im Inkognito-Modus: Die Features

Wenn der Inkognito-Modus aktiviert ist, verschwinden alle Dinge, die in irgendeiner Weise mit Deinem Account verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise die Bibliothek, der Posteingang oder Deine Abos. Wenn Du Dir Videos im Inkognito-Modus ansiehst, werden diese nicht im Verlauf vermerkt.

Weitere Funktion des Modus: YouTube schlägt Dir keine Videos mehr auf Basis deiner angesehenen Videos vor. Ein zugeschicktes oder versehentlich angeschautes Videos kann schnell dazu führen, dass Du mit ähnlichen Inhalten im Video-Feed bombardiert wirst.

So aktivierst Du den Inkognito-Modus in YouTube für Android

Tippe zuerst auf Dein Profilbild in der rechten oberen Ecke und wähle den Modus dann im Menü aus. Nach dem Akzeptieren eines kurzen Hinweisfelds, das jenem aus dem Google-Browser Chrome ähnelt, ist der Modus aktiv. Dein Benutzerbild ändert sich zu dem aus Chrome bekannten Symbol. Zusätzlich erinnert Dich ein Balken am unteren Bildschirmrand daran, in welchem Modus Du gerade bist.

Unerkannt bedeutet nicht unsichtbar

Schon bei der Aktivierung des Inkognito-Modus poppt, wie oben erwähnt, die Meldung auf, die schon Chrome bekannt ist: "Die Aktivitäten sind eventuell für Ihren Arbeitgeber, Ihre Bildungseinrichtung oder Ihren Internetanbieter weiterhin sichtbar". Heimliches Gucken von Videos kann also immer noch nachverfolgt werden. Die Alterskontrolle von YouTube lässt sich ebenfalls nicht umgehen; bei entsprechenden Videos wirst Du zur Anmeldung mit Account aufgefordert.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben