menu

Zoom Escaper liefert perfekte Ausreden für abgebrochene Videocalls

Frau arbeitet im Home-Office mit kleinem Kind.
Ein störendes Kind bei einem Videocall ist nicht unrealistisch. Bild: © daniilvolkov - stock.adobe.com 2021

Zoom Escaper sorgt im beliebten Videotelefonie-Programm Zoom für nervige Hintergrundgeräusche. Wer also keine Lust mehr auf einen Zoom-Call hat, bekommt so einen Grund, ihn verlassen zu können. Zur Auswahl stehen eine Reihe von Soundeffekten wie ein weinendes Baby, welche die Gesprächspartner in den Wahnsinn treiben dürften.

Störende Unterbrechungen sind im Home-Office oftmals gut vorstellbar. Wer dies ausnutzen möchte, erhält mit Zoom Escaper ein passendes Werkzeug in die Hand, wie The Verge schreibt. Das zugehörige Audio-Plug-in VB-Cable gibt es auf der offiziellen Website. Es blendet in Zoom-Meetings nervige Geräusche wie ein Echo, ein unglückliches Baby und einen weinenden Mann ein. Die Hoffnung ist, dass die Gesprächspartner den Nutzer des Nerv-Tools auffordern werden, den Videochat zu verlassen. Oder dass er eine Ausrede hat, es von sich aus zu tun.

Warum weint da ein Mann?

Verge-Redakteur Chaim Gartenberg hat die Soundeffekte ausprobiert. Vor allem die schlechte Verbindung, das schreiende Baby und das Echo klingen ihm zufolge überzeugend und ergeben im Zusammenhang eventuell Sinn. Die Baustellen-Geräusche sollen zwar realistisch klingen, aber warum sollte man mitten auf einer Baustelle einen Videochat machen? Sie müssten noch etwas gedämpft werden, um so zu klingen, als wäre eine Baustelle vor dem Fenster. Ein weinender Mann werfe die Frage auf, wer dieser Mann sei und warum er weine. Der bellende Hund draußen sei nicht unbedingt etwas, um das man sich kümmern müsse.

Ein Baby erfinden, um Zoom-Calls zu entkommen?

Dann wären da noch Windgeräusche, doch warum sollte es im Home-Office einen starken Wind geben? Das Urinieren schließlich soll sehr künstlich klingen und es bleibe unklar, warum man aus diesem Grund ein Meeting verlassen sollte. Im Falle des schreienden Säuglings sollte man selbst ein Baby haben – und wenn dem so ist, könnte es auch ohne Simulation weinen. Oder man erfindet die Existenz eines Babys, um wiederholt nervigen Zoom-Meetings entkommen zu können. "Dann hast Du aber vielleicht größere Probleme mit der Arbeit als ein paar nervige Video-Meetings", wie The Verge schreibt.

Wer Zoom Escaper einmal ausprobieren möchte, findet das Tool auf der offiziellen Website. Zu beachten sind die richtigen Audio-Einstellungen, die dort beschrieben werden.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Videotelefonie

close
Bitte Suchbegriff eingeben