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Acht nützliche Hacks für den Google Kalender

Auf Papier hat er nicht ganz so viel zu bieten, der Google Kalender.
Auf Papier hat er nicht ganz so viel zu bieten, der Google Kalender. (©thinkstock.com/Serdarbayraktar 2015)

Schluss mit Papierkalendern! Der Google Kalender bietet zahlreiche Funktionen und ist nicht umsonst erste Wahl bei Planungsprofis. Wir verraten einige Tricks und Kniffe, mit denen auch Du zum echten Google Kalender-Experten wirst.

All-in-One: Mehrere Google Kalender in einem

Der Google Kalender ist stark. Warum sollte man ihn darum nicht für alle Lebensbereiche nutzen? Wer jedoch zum Beispiel Privates und Berufliches strikt trennen möchte, der pflegt für gewöhnlich zwei Kalender. Auch dazu eignet sich das Programm. Unter "Meine Kalender" kannst Du Deine verschiedenen Terminbücher verwalten. Termine lassen sich farblich voneinander trennen und einzelne Kalender auch komplett ausblenden. Praktisch ist das unter anderem für den integrierten Geburtstagskalender. Den kannst Du optisch abgrenzen oder ganz verschwinden lassen, bekommst jedoch trotzdem auf Wunsch Benachrichtigungen. Auch ganz gut: Dadurch, dass die Kalender voneinander getrennt sind, kannst Du selber festlegen, welchen Du freigibst. So behalten Arbeitskollegen den Überblick über die beruflichen, nicht jedoch die privaten Termine.

Teamwork: Kalender freigeben, abonnieren und einbetten

Der Google Kalender eignet sich auch hervorragend fürs gemeinsame Arbeiten. So kannst Du Deinen Kalender unter "Kalender-Einstellungen" freigeben – entweder öffentlich oder nur an bestimmte Personen. Auch die Rechte kannst Du regeln, also ob die Kollegen beispielsweise Termine ändern oder erstellen können. Darüber hinaus kannst Du unter "Weitere Kalender" allgemeine Termine wie Feiertage und Wochentage für die bessere Übersicht abonnieren. Dort kannst Du auch Freigaben von Familie und Kollegen anfordern. Auch themenorientierte Kalender, wie der Deiner Lieblingsfußballmannschaft, finden hier Platz. Möchtest Du einen Kalender der Öffentlichkeit preisgeben, kannst Du das ebenfalls tun. Außerdem findest Du in den Einstellungen die Möglichkeit, den Kalender einzubetten. Wusstest Du übrigens, dass Dein Kalender eine eigene Internetadresse hat? Als XML-, iCal- oder HTML-Feed kann er andernorts eingespeist werden.

Laborratte: Neue Funktionen aus den Google Labs

Wie auch die meisten anderen Google Produkte wird auch der Kalender stets weiterentwickelt. Die neuen Funktionen kannst Du dank Google Labs schon im Voraus testen. Dort lassen sich die einzelnen Features aktivieren oder abschalten. Derzeit tummeln sich dort Terminanhänge, automatisches Ablehnen, verschiedene Ansichten und vieles mehr.

To-Dos im Blick: Aufgaben im Kalender

Der Google Kalender kann nicht nur Termine anzeigen. Auch Aufgaben lassen sich direkt in der Agenda anzeigen. Deshalb empfiehlt es sich, das Fälligkeitsdatum mit anzugeben, wenn Du Deine To-Dos notiert. So erhältst Du rechtzeitig eine Benachrichtigung und kannst Deine Erledigungen in Deiner Tagesplanung berücksichtigen.

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Der Google Kalender kann auch an Aufgaben erinnern. (©CC: Flickr/yezi9713 2015)

Schneller und besser navigieren

Echte Meister der Agenda-Planung wollen sich nicht mit unendlich vielen Klicks aufhalten. Deshalb gibt es für den Google Kalender zahlreiche Shortcuts. Eine vollständige Liste findest Du hier. So kannst Du mit nur einem Knopfdruck durch den Kalender navigieren, Termine anzeigen und erstellen oder die Ansicht ändern.

Ansichtssache: Verschiedene Darstellungen

Mit der Ansicht beschäftigt sich auch unser nächster Pro-Tipp. Der Google Kalender bietet Tages-, Wochen- und Monatsvorschau an. Aber auch eine individuelle Ansicht und eine Agenda-Darstellung sind verfügbar. Du benutzt den Google Kalender beruflich? Wozu dann die Wochenenden anzeigen? Diese kannst Du im Einstellungsmenü einfach ausblenden. Dort kannst Du auch definieren, wann Deine Woche starten soll – sofern die Wochenenden doch eine Rolle spielen.

Alternatives Leben, alternativer Kalender

Letzter und unkonventioneller Tipp: alternative Kalender. Sollte Dein Lifestyle nicht gregorianisch sein, kannst Du im Einstellungsmenü auch einen alternativen Kalender wählen. Ob Islamisch, Hebräisch oder Hijri – hier ist alles dabei. Selbst der chinesische Kalender und der persische Sonnenkalender stehen zur Verfügung.

Wenn das, dann das: Mehr rausholen mit IFTTT

Die Funktionen des Google Kalenders reichen Dir nicht? Dann könnte der Dienst IFTTT helfen. Hiermit kannst Du Ereignisse an gewisse Auslöser knüpfen. So kannst Du beispielsweise Deine Termine um zehn Minuten verschieben lassen, wenn es Frost gibt und Du erst Dein Auto freikratzen musst. Auch kannst Du automatisierte Posts in sozialen Netzwerken im Vorfeld planen und gezielt absetzen – so wird der Google Kalender auch zur Alternative zu TweetDeck, Buffer und Co.

Zusammenfassung

  1. Verschiedene Kalender sorgen für Übersichtlichkeit und klare Trennung von privatem und beruflichem
  2. Gemeinschaftskalender und Kalenderfreigaben erleichtern die Zusammenarbeit, insbesondere an Projekten
  3. Neue Funktionen kannst Du unter Google Labs freischalten
  4. To-Dos finden ebenso Platz im Google Kalender
  5. Für bessere Übersicht sorgt eine angepasste Darstellung
  6. Alternative Kalender bieten ungewohnte Flexibilität
  7. Mit IFTTT holst Du noch mehr aus Deinem Google Kalender heraus
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