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AirPods Pro vs. AirPods im Vergleich: So unterscheiden sie sich

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Schon optisch unterscheidet sich das neue Pro-Modell von den gewöhnlichen AirPods – doch das ist längst nicht alles.

Die neuen AirPods Pro sind da! Doch inwiefern unterscheiden sich die neuen Wireless-Kopfhörer eigentlich von den einfachen AirPods? Wir haben alle Unterschiede zusammengefasst.

Design: Unterschiede in Form und Optik

Schon die Optik macht deutlich, dass es sich bei den AirPods Pro und den AirPods um unterschiedliche Modelle handelt. So fallen die AirPods Pro zwar etwas kürzer aus, verfügen aber über einen größeren Vorbau– weswegen auch das neue Ladecase breiter ist. Die Pro-Kopfhörer werden außerdem mit gleich drei Silikonstöpseln ausgeliefert, womit die flexiblen Ohreinsätze eine angenehme Passform bieten. Die normalen AirPods gibt es hingegen in nur einer einzigen Größe. Sitzen die AirPods nicht gut im Ohr, dürfte die Pro-Variante die bessere Wahl sein.

Ausstattung: Nur wenig Neuerungen

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Auch im neuen Pro-Modell verrichtet der H1-Chip seinen Dienst.

Die Ausstattung ist im Kern identisch: In beiden Kopfhörern verrichtet Apples H1-Chipsatz seinen Dienst, der die Verbindung mit dem iPhone und anderen Smartphones sicherstellt und für Sprachassistentin Siri eine wichtige Rolle spielt. Integrierte Sensoren sorgen für ein gelungenes Audioerlebnis, bei dem etwa das Mikrofon für Gespräche aktiviert oder die Musikwiedergabe gestoppt wird, wenn die AirPods aus den Ohren genommen werden.

AirPods Pro AirPods
Individuelle Passform Universelle Passform
Aktive Geräuschunterdrückung -
Adaptiver EQ -
Schutz gegen Wasser und Schweiß -
Akkulaufzeit bis zu 4,5 Stunden Akkulaufzeit bis zu 5 Stunden
Preis: 279 Euro Preis: 179 Euro bzw. 229 Euro

Die AirPods Pro sind außerdem gegen Schweiß und Wasser geschützt, womit sie besser für Sportarten und Trainings geeignet sind. Sie sind gemäß IEC Norm 60529 unter IPX4 klassifiziert, womit sie nicht wasserdicht sind. Auch die Pro-Variante eignet sich also nicht für Sportarten im Wasser. Außerdem weist Apple darauf hin, dass der Schutz vor Schweiß und Wasser nicht dauerhaft sei und dieser mit der Zeit aufgrund normaler Abnutzung geringer werde. Keinen Schutz vor Schweiß und Wasser bietet hingegen das Ladecase.

    Features: Noise-Cancelling und adaptiver EQ

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    Erstmals beherrschen die AirPods auch Geräuschunterdrückung.

    Der gravierendste Unterschied zwischen beiden Modellen ist das Noise-Cancelling. Während die normalen AirPods Nebengeräusche nicht abschirmen, sollen die AirPods Pro genau das tun. Als Grundlage dafür dienen zwei Mikrofone, die kontinuierlich den Schall erfassen. In Kombination mit der Software wird der Sound permanent und individuell an die Ohren und Kopfhörer angepasst. Hintergrundgeräusche werden so entfernt, womit die Musikwiedergabe nicht gestört wird, auch Telefonate profitieren davon.

    So erkennt das erste Mikrofon, das nach außen gerichtet ist, die Außengeräusche und analysiert den Umgebungslärm. Die AirPods Pro wiederum erstellen ein Anti-Rauschen, das Hintergrundgeräusche schon unterdrückt, bevor sie das Ohr des Trägers erreichen. Ein weiteres Mikrofon, das nach innen gerichtet ist, hört in Richtung Ohr, womit das vom Mikrofon erkannte Restrauschen vom Kopfhörer unterdrückt wird – dabei passt das Geräuschunterdrückung das Tonsignal permanent an, und zwar 200 Mal pro Sekunde.

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    DIe Geräuschunterdrückung kann über das Kontrollzentrum eingestellt werden.

    Neu ist auch der sogenannte Transparenzmodus, der genau das macht, was schon der Name erahnen lässt: So kannst Du gleichzeitig Musik hören, während Du Umgebungsgeräusche wahrnehmen kannst – etwa, um im Verkehr wichtige Durchsagen zu hören. Das Umschalten zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus erfolgt über einen Sensor direkt an den AirPods Pro, alternativ kann auch im Kontrollzentrum zwischen den Einstellungen gewechselt werden.

    Das neue Pro-Modell bietet zudem einen adaptiven EQ, womit tiefe und mittlere Frequenzen der Musik auf die individuelle Ohrform abgestimmt werden. Zudem sorgt ein spezieller Verstärker mit großem Dynamikbereich für einen reinen und klaren Klang.

    Akkulaufzeit: Pro-Modell geht schneller Puste aus

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    Die Pro-Ausführung hält bei aktiviertem Noise-Cancelling bis zu 4,5 Stunden durch.

    Neue Features fordern ihren Tribut, in diesem Fall in Form einer etwas kürzeren Akkulaufzeit. Beträgt diese bei den AirPods bis zu fünf Stunden mit einer Ladung, so geht dem Pro-Modell bei aktiviertem Noise-Cancelling eine halbe Stunde früher der Saft aus. Per Ladecase kann die Laufzeit jedoch in beiden Fällen um 24 Stunden verlängert werden. Dafür haben die AirPods Pro bei der Sprechdauer mit 3,5 Stunden gegenüber 3 Stunden bei den AirPods die Nase leicht vorn.

    Pro-Features haben ihren Preis

    Die neuen Funktionen lässt sich Apple fürstlich entlohnen: So kosten die AirPods Pro satte 279 Euro. Zum Vergleich: Für diesen Preis erhältst Du bereits Over-Ear-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung, etwa die Bose QC 35 II. Die normalen AirPods selbst kosten 179 Euro, mit Wireless-Charging-Case 229 Euro. Das ist immerhin bei der Pro-Variante standardmäßig dabei. Zu kaufen gibt es die AirPods Pro ab dem 30. Oktober.

    AirPods Pro kaufen

    Die AirPods Pro kannst Du auch bei SATURN bestellen.

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