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Alexa Drop In: So kannst Du das Feature aktivieren und nutzen

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Mit einem praktischen Alexa-Feature kannst Du Dich jederzeit in andere Alexa-Geräte einklinken. Bild: © Amazon 2019

Alexa Drop In verwandelt Deine Amazon-Echo-Produkte in Freisprechanlagen und unterstützt so die heimische Kommunikation. Viele Menschen leben heute mit der KI-Technologie Alexa zusammen. Wer mehrere Amazon-Geräte und Mitbewohner hat, kann von der smarten Untermieterin und Drop In profitieren.

Von André Gabriel

Drop In und Alexa erinnern Apple-Nutzer sofort an Intercom und Siri. Das Prinzip ist identisch. Mittels einer speziellen Funktion vernetzen sich kompatible hauseigene Geräte. Auf diese Weise können Menschen in einem gemeinsamen Haushalt miteinander sprechen, ohne durch die Wohnung oder das Haus zu brüllen – eine spannende Lösung für Familien und WGs. So kannst Du "digital bei jemandem vorbeischauen", wenn die andere Person eine entsprechende Berechtigung erteilt hat.

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Alexa Drop In: Aktivieren in der App

Bevor Du etwas wie „Alexa, Drop In bei Mama“ sagen kannst, musst Du das Feature aktivieren. Das funktioniert direkt in der Alexa-App, die Drop In aktuell automatisch bewirbt, wenn Du zum Beispiel an einem Android-Smartphone in der App unten auf die Sprechblase tippst. So funktioniert die Aktivierung von Drop In:

  1. Öffne die Amazon-Alexa-App.
  2. Tippe auf das Symbol "Sprechblase".
  3. Tippe oben rechts auf das Kontaktesymbol.
  4. Wähle Deinen eigenen Kontonamen aus.
  5. Tippe bei "Drop In erlauben" auf den Schieberegler.

Steht der Regler auf Blau, ist die Funktion aktiv. Unter Umständen ist vorher allerdings eine Registrierung bei "Alexa Calling and Messaging" erforderlich. Wenn dem so ist, fordert Dich die App dazu auf, nachdem Du auf die Sprechblase getippt hast.

Mit der genannten Anleitung kannst Du Alexa Drop In auch deaktivieren. Außerdem lassen sich Kontakte hinzufügen, wenn die Drop-In-Nutzung über die eigenen vier Wände und Geräte hinausgehen soll. Dafür wählst Du in der Kontaktübersicht – das Personensymbol oben rechts, wenn Du Dich im Bereich „Kommunikation“ (Sprechblase) befindest – den gewünschten Namen aus und schiebst den Regler nach rechts. Um den Kontakt mit einem der Alexa-Drop-In-Befehle selbst zu erreichen, muss die andere Seite ebenfalls ihre Zustimmung in der App erteilen.

Alexa: Drop-In-Befehle nutzen

Der Grundbefehl der Drop-In-Funktion lautet "Drop in bei"  und die Möglichkeiten variieren je nach Anzahl der kompatiblen Geräte. Wenn sich nur ein Echo-Produkt in einem Haushalt befindet, ist es möglich, sich beispielsweise mit einem Smartphone via App mit ebendiesem zu verbinden:

  1. Öffne die Alexa-App.
  2. Tippe unten auf "Kommunikation".
  3. Wähle oben "Drop In" aus.
  4. Tippe unten auf das Echo-Gerät.

Jetzt stellt Alexa eine Verbindung her – Echo-Geräte ohne Display zeigen die Drop-In-Aktivität mit einem grünen Farb-Ring an. Das kann auch in einem kleinen Haushalt praktisch sein, wenn sich eine Person zum Beispiel in der Küche befindet und die im Wohnzimmer sitzende Partnerin schnell und unkompliziert fragen möchte, ob Knoblauch ins Abendessen gehört – oder Ähnliches.

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Auch über die Alexa-App kannst Du Drop In einfach nutzen. Bild: © Screenshot TURN ON 2021

Noch sinnvoller ist das Feature aber in Haushalten mit mehreren Echo-Geräten. In dem Fall genügen simple Drop-In-Befehle wie "Drop In bei Home", um die anderen „Echos“ anzusteuern. Ebenso möglich ist eine direkte Verbindung zu einem spezifischen Gerät, wenn Du den Sprachbefehl "Alexa, Drop In bei" mit dem konkreten Gerätenamen kombinierst – Gleiches funktioniert bei entsprechender Erlaubnis mit Kontaktnamen. Wer sich nicht sicher ist, welche Geräte ansteuerbar sind, sagt: "Drop In bei Zuhause". Dann listet Alexa die verschiedenen "Echos" auf.

Genug gesprochen? Dann sage "Alexa, auflegen". Doch Nutzer können auch einen Schritt früher ansetzen und eine Kontaktaufnahme von Grund auf verhindern – das ist zum Beispiel nützlich, wenn man gerade mit einer wichtigen Arbeit beschäftigt ist. Mit dem Befehl "Alexa, bitte nicht stören" deaktivieren Nutzer die Alexa-Funktion Drop In, ohne manuelle Einstellungen in der App vorzunehmen. Innerhalb einer Familie oder Wohngemeinschaft funktioniert die "Ruhezeit" auch mit dem ganzheitlichen Sprachbefehl "Alexa, deaktiviere Drop In für meinen Haushalt".

Drop In mit Videofunktion

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Noch besser funktioniert Drop In mittels Videofunktion.

Inzwischen hat sich die Amazon-Echo-Familie stark vergrößert. Dazu gehören auch Geräte mit Bildschirmen – die sogenannte Echo-Show-Serie. Eine Drop-In-Verbindung zwischen solchen Produkten erlaubt nicht nur eine Audio-, sondern auch eine Videokonferenz.

Die Geräte aktivieren die Kamera bei einer erfolgreichen Drop-In-Vernetzung automatisch. Das kann je nach Situation für Überraschungen sorgen. Hier hilft der knappe Sprachbefehl "Alexa, Kamera aus" – dann switcht die Unterhaltung auf rein auditiv.

Wenn Probleme auftreten

Alexa Drop In funktioniert nicht? Das kann verschiedene Gründe haben, doch in der Regel gibt es eine simple Lösung. Naheliegend ist oft eine Verbindungsschwäche, wenn Drop In nicht richtig funktioniert, denn Alex ist mit dem WLAN-Netz verbunden. Daher bietet sich zunächst ein Check der Internetverbindung an – allgemein und in Bezug auf das Gerät, denn möglicherweise wurde die Verbindung getrennt.

Wenn Alexa den gewünschten Kontakt oder das anvisierte Gerät nicht erreicht, stimmt der Name eventuell nicht. Mit dem Drop-In-Befehlszusatz „bei Zuhause“ nennt Dir Alexa alle verfügbaren Echo-Geräte. Wer eine bestimmte Person kontaktieren möchte, öffnet fix die App und schaut sich den korrekten Namen in der Kontaktliste an.

Oft liegt es an den erteilten beziehungsweise nicht erteilten Berechtigungen, wenn Alexa Drop In nicht so funktioniert, wie Du es Dir wünschst. Es genügt nicht, Drop In nur zu aktivieren. Nutzer müssen selbst Berechtigungen vergeben und sicherstellen, dass andere Kontakte das auch hinsichtlich des eigenen Geräts machen.

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Zusammenfassung

  • Die Funktion Alexa Drop In verbindet zwei oder mehrere kompatible Amazon-Produkte für eine lineare Kommunikation – entweder Echo-Geräte, zu denen auch die Show-Serie gehört, oder die Alexa-App.
  • Am einfachsten ist die Nutzung innerhalb eines Haushalts mit mehreren Echo-Geräten. Je nach individuellen Einstellungen ist es dann möglich, zum Beispiel vom Kinderzimmer aus via Echo Dot im Sinne einer Freisprecheinrichtung Kontakt zum Echo Studio im Wohnzimmer aufzunehmen.
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