menu

Clubhouse: Was kann die Hype-App & wie bekommt man eine Einladung?

Clubhouse-App
Clubhouse gibt es aktuell nur fürs iPhone. Bild: © Alpha Exploration Co./Mockup TURN ON 2021

Eine neue App namens Clubhouse löst derzeit einen regelrechten Hype im Netz aus. Wir erklären, was hinter der Social-Media-Anwendung steckt und was Du bei der Nutzung beachten musst.

Was ist Clubhouse überhaupt?

Clubhouse ist eine audio-basierte Social-Media-App. Damit können sich Nutzer in verschiedenen Räumen Diskussionen zu unterschiedlichen Themen wie bei einem Live-Podcast anhören. Auf Wunsch kann sich der User aber auch aktiv an den Gesprächen beteiligen. In den USA gibt es Clubhouse bereits seit Mai 2020, nun ist die App auch in Deutschland verfügbar.

Für welche Plattformen gibt es Clubhouse?

Derzeit steht Clubhouse nur für iOS zum Download zur Verfügung. Android-Nutzer schauen also bislang noch in die Röhre. Ob und wann es die App auch für Android geben wird, ist unbekannt.

Download: Clubhouse für iOS

Wie kann man sich bei Clubhouse anmelden?

Clubhouse ist vor allem aufgrund seiner künstlichen Verknappung derzeit ein heißes Gesprächsthema: Aktuell kann sich nämlich nicht jeder einfach so anmelden, man braucht vielmehr eine Einladung eines Clubhouse-Mitglieds. Wer besonders aktiv bei Clubhouse ist, kann sich weitere Einladungen verdienen. Im Profil eines jeden Nutzers wird angezeigt, von wem er eingeladen wurde.

Wie funktioniert die App genau?

In Clubhouse kann jeder Nutzer einen eigenen Raum für Diskussionen erstellen – entweder öffentlich für alle User oder privat für Follower beziehungsweise ausgewählte Personen. Zudem kann man öffentlichen Diskussionsräumen beitreten. Dort gibt es dann verschiedene Nutzerrollen:

  • Moderatoren: Leiten Diskussionen, können Nutzer zu Sprechern erklären oder diese Rolle wieder entfernen.
  • Sprecher: Können aktiv zu Diskussionen beitragen.
  • Zuhörer: Können aktive Diskussionen still verfolgen oder Räume auch wieder "leise" verlassen. Wenn sie etwas zum Gespräch beitragen wollen, können sie virtuell die Hand heben und vom Moderator zum Sprecher gemacht werden.

Zusätzlich gibt es bei Clubhouse die Möglichkeit, Diskussionsrunden vorzuplanen, um möglichst viele Teilnehmer zu erreichen. Zudem gibt es feste Clubs zu bestimmten Themen, denen man ähnlich wie Facebook-Gruppen beitreten kann.

Gibt es Kritik an Clubhouse?

Zwei Punkte bei der Nutzung von Clubhouse sorgen aktuell für Kritik im Netz.

Zum einen fordert die App umfassenden Zugriff auf die Kontakte des Nutzers, schreibt bild.de. Der User soll entweder bereits bei der Einrichtung Zugriff auf sein gesamtes Adressbuch gewähren oder spätestens beim Versenden von Einladungen. So erhält Clubhouse auch die Daten von Personen, welche die App vielleicht gar nicht verwenden wollen.

Zum anderen besteht bei Clubhouse ein Problem, dass es auch bei vielen anderen Social-Media-Apps wie Twitter oder Facebook gibt: Hassrede und Belästigungen. Zumindest anfangs lag die Priorität der Entwickler nicht auf der Moderation von Diskussionen. Auch gab es keine Möglichkeiten für User, unangemessene Inhalte zu melden. Mittlerweile hat Clubhouse hier aber nachgebessert und eigene Community Guidelines aufgestellt.

Warum ist Clubhouse so erfolgreich?

Der aktuelle Hype rund um Clubhouse wird durch drei Dinge befeuert:

  1. Da die App derzeit noch invite-only ist, treibt viele User vermutlich auch eine gewisse "Fear of missing out" (FoMO) an. Frei nach dem Motto: "Wenn alle anderen gerade über Clubhouse reden und die App nutzen, darf ich nichts verpassen und muss unbedingt dabei sein."
  2. Clubhouse mit seinem Podcast-2.0-Prinzip trifft den aktuellen Zeitgeist perfekt. Mit seiner Kombination aus Live-Diskussionen, Networking und digitalen Panels spricht die App viele Menschen an, die beispielsweise auch auf Twitter gerne Diskussionen folgen. Durch den Fokus auf Audioinhalte wirkt Clubhouse zudem spontaner und offener.
  3. In den USA waren Stars wie Ashton Kutcher, Kevin Hart, Oprah Winfrey, Drake oder Paris Hilton schnell bei Clubhouse angemeldet. Auch in Deutschland haben sich bekannte Personen wie Joko Winterscheidt, Caro Dauer, Investor Frank Thelen oder FDP-Chef Christian Lindner bereits angemeldet.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Apps

close
Bitte Suchbegriff eingeben