Ratgeber

Diese Möglichkeiten bieten intelligente Steckdosen

Mit Fritz Dect von AVM lassen sich Verbraucher an Steckdosen kinderleicht schalten.
Mit Fritz Dect von AVM lassen sich Verbraucher an Steckdosen kinderleicht schalten. (©AVM 2015)

Der Smart Home-Trend macht auch vor Steckdosen nicht Halt. Intelligente Systeme lassen sich flexibel per Smartphone, PC, Tablet oder Laptop fernsteuern und können so dafür sorgen, dass der Kaffee rechtzeitig fertig ist oder die Stromrechnung sinkt.

Leuchtet das Schlafzimmerlicht zu unregelmäßigen Zeiten oder dringt das Flimmern des Fernsehers durch das Wohnzimmerfenster, suchen sich Diebe lieber die Nachbarwohnung für den Einbruch aus. Für diese Sicherheitsmaßnahmen kannst Du ganz einfach direkt aus dem Urlaub sorgen – wenn Du Dein Smart Home mit intelligenten Steckdosen ausgerüstet hast.

Steuern der intelligenten Steckdosen

PC, Smartphone, Laptop, Tablet – die smarten Steckdosen kannst Du auf vielen Wegen aus der Ferne steuern. Voraussetzung ist bei den meisten Modellen jedoch ein passender WLAN-Router. Um festzulegen, wann die Steckdosen die angeschlossenen Geräte mit Strom versorgen sollen und wann nicht, gibst Du auf dem Tablet oder dem Smartphone über die App ein, in welchen Zeitintervallen die Steckdose aktiv sein soll. Am PC oder dem Laptop steuerst Du die Steckdosen über den Webbrowser.

Neben festgelegten Uhrzeiten bieten einige Geräte die Möglichkeit, sowohl über den Google-Kalender als auch über den astronomischen Wert des Sonnenauf- und des Sonnenuntergangs den Zeitpunkt der Aktivität festzulegen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Haustürbeleuchtung in den Nachtstunden aktivieren – wenn es hell wird, schaltet sie sich automatisch wieder ab.

Smart Home: Intelligente Funktionen der Steckdosen

Nicht jede intelligente Steckdose lässt sich aus der Ferne steuern. Einige Modelle sind lediglich zum Stromsparen vorgesehen. Sie schalten sich automatisch ab, wenn ein Gerät im Standby-Modus ist und unterbrechen so dessen Stromverbindung. Diese Steckdosen versorgen die Geräte des Smart Home erst dann wieder mit Energie, wenn sie manuell über einen Schalter wieder angestellt werden.

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Das Smart-Home-System Belkin Wemo bietet zum Start schaltbare Steckdosen. (©Belkin 2015)

Andere Modelle kontrollieren nicht nur per Funk den Stromfluss im Smart Home, sie messen auch über Sensoren die Temperatur im Raum und den Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes. Über eine Webschnittstelle kannst Du Dir dann die Kosten online ausrechnen lassen, die das elektrische Gerät in verschiedenen Zeitabschnitten verbraucht. Auf diese Weise kommst Du kostenintensiven Energiefressern ganz schnell auf die Schliche.

Stromverbrauch und Anschaffungskosten der Steckdosen

Um diese Leistungen zu erbringen, benötigen die intelligenten Steckdosen Energie. Je nach Modell liegt ihr Stromverbrauch im aktiven Modus zwischen knapp einem und 1,8 Watt. Der Anschaffungspreis der Steckdosen ist abhängig von ihrer Funktionsbandbreite. Während fernsteuerbare Dosen bei knapp 45 Euro pro Stück liegen, kosten Modelle, die lediglich den Stromverbrauch kontrollieren, gerade einmal um die zwölf Euro.

Zusammenfassung

  1. Intelligente Steckdosen lassen sich über Smartphone, Tablet, Laptop und PC fernsteuern
  2. Einige Modelle kontrollieren selbstständig den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte
  3. Die Aktivität der Steckdosen kann auch über den Google-Kalender oder über astronomische Werte festgelegt werden
  4. Einige Modelle kontrollieren über Sensoren die Raumtemperatur
  5. Über die Messung des Stromverbrauch enttarnen intelligente Steckdosen Stromfresser
  6. In der Anschaffung kosten die smarten Steckdosen je nach Leistungsumfang zwischen zwölf und 45 Euro
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