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Galaxy Note 7 vs. Galaxy Note 4: Lohnt sich der Umstieg?

Foto-Fans dürfen sich über eine größere Blende beim Galaxy Note 7 freuen.
Foto-Fans dürfen sich über eine größere Blende beim Galaxy Note 7 freuen. (©Samsung 2016)

Das Galaxy Note 7 ist da – und damit in Deutschland das erste neue Modell der Phablet-Serie seit Oktober 2014! Seit dem Release des Galaxy Note 4 hat sich jedoch einiges getan. Aber was genau? Welche Technik-Upgrades bringt das neue Samsung-Flaggschiff mit und lohnt sich ein Upgrade? Wir stellen Note 4 und Note 7 einmal gegenüber.

Es ist offiziell: Das Samsung Galaxy Note 7 kommt am 2. September in den Handel – auch in Deutschland! Vorbestellt werden kann das erste Note-Modell, das Samsung hierzulande seit dem Note 4 im Oktober 2014 herausbringt, sogar bereits ab dem 16. August. Europäische Phablet-Fans fragen sich daher: Soll ich zuschlagen? Lohnt sich der Umstieg auf das neuere Modell? Einen wichtigen Anhaltspunkt liefern die Unterschiede auf den Datenblättern.

Galaxy Note 7 vs. Note 4 im Technik-Duell

Das Galaxy Note 4 kam im Oktober 2014 heraus. fullscreen
Das Galaxy Note 4 kam im Oktober 2014 heraus. (©TURN ON 2014)
Da es das Note 5 nicht nach Deutschland schaffte, ist das Note 7 hierzulande der Note 4-Nachfolger. fullscreen
Da es das Note 5 nicht nach Deutschland schaffte, ist das Note 7 hierzulande der Note 4-Nachfolger. (©YouTube/Samsung Newsroom 2016)

Technisch hat sich in den vergangenen zwei Jahren natürlich einiges getan. Das wird auch beim Blick auf die Unterschiede zwischen Galaxy Note 4 und dem neuen Galaxy Note 7 deutlich. So sehen die Specs im Detail aus:

Samsung Galaxy Note 7 vs Samsung Galaxy Note 4

  • Display-Größe: 5,7 Zoll vs 5,7 Zoll
  • Display-Typ: Curved-Super-AMOLED, Gorilla Glass 5 vs Super-AMOLED, Gorilla Glass 4
  • Auflösung: 2560 x 1440 Pixel vs 2560 x 1440 Pixel
  • Prozessor: Exynos 8890 Octa-Core vs Exynos 5433 Octa-Core
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM vs 3 GB RAM
  • Interner Speicher: 64 GB vs 32 GB
  • Hauptkamera: 12 Megapixel, f/1.7-Blende vs 16 Megapixel, f/2.2-Blende
  • Frontkamera: 5 Megapixel, f/1.7-Blende vs 3,7 Megapixel, f/1.9-Blende
  • Betriebssystem: Android 6.0.1 Marshmallow vs Android 4.4.4 KitKat (mittlerweile Android 6.0.1 verfügbar)
  • S Pen: 4096 unterschiedliche Druckstufen vs 2048 Druckstufen
  • Akku: 3500 mAh, fest verbaut vs 3220 mAh, austauschbar
  • Sonstiges: Samsung Pay, Fingerabdruck- und Herzfrequenzsensor, Iris-Scanner, USB Typ-C, wasserdicht vs Fingerabdruck- und Herzfrequenzsensor, IR-Sender, UV-Sensor

Während sich bei der Display-Größe und -Auflösung tatsächlich nichts getan hat, punktet das Galaxy Note 7 natürlich mit seinem schnelleren Prozessor und vielen neuen Features. Sogar der S Pen hat ein Upgrade erfahren. Dass die Hauptkamera des neueren Phablet-Modells eine geringere Auflösung bietet, ist übrigens kein Rückschritt. Wie das Galaxy S7 besitzt auch das Note 7 ein lichtstarkes Objektiv mit f/1.7-Blende, das die Qualität der Smartphone-Fotos merklich ansteigen lässt. Für ein zwei Jahre altes Smartphone verfügt das Galaxy Note 4 insgesamt aber immer noch über ansehnliche Werte.

Iris-Scanner & Co.: Samsung setzt auf neue Features

 Mit dem Galaxy Note 7 soll auch Samsung Pay weiter verbreitet werden. fullscreen
Mit dem Galaxy Note 7 soll auch Samsung Pay weiter verbreitet werden. (©Samsung 2016)

Dafür hat Samsung noch einen draufgelegt, was die zusätzlichen Features beim neuen Galaxy Note 7 angeht. Das Phablet ist nicht nur wasserdicht bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern – sogar mit herausgezogenem S Pen. Das Android-Gerät lässt sich auch durch Angucken entsperren. Denn neben der Frontkamera sitzt hier ein Iris-Scanner. Auch darüber hinaus legt der Hersteller zunehmend Fokus auf das Thema Sicherheit und bietet daher auf Software-Seite einige Neuerungen wie "Sichere Ordner".

Design & Handling: Die Kurve macht den Unterschied

2014 kam das Galaxy Note noch mit Standard-Display. fullscreen
2014 kam das Galaxy Note noch mit Standard-Display. (©TURN ON 2014)
Mittlerweile hat sich Samsung mit Curved-Displays angefreundet. fullscreen
Mittlerweile hat sich Samsung mit Curved-Displays angefreundet. (©Samsung 2016)

Natürlich hat sich in den letzten zwei Jahren auch optisch einiges getan. Während das Galaxy Note 4 noch mit gewöhnlichem Display daherkam, ist das Galaxy Note 7 ausschließlich in der Curved-Variante mit zwei seitlichen Rundungen erhältlich. Wie die Erfahrung mit den bisherigen Galaxy Edge-Modellen von Samsung zeigt, kommt das dem Handling zugute – bei einem so großen Phablet ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Für etwas Abwechslung dürfte die neue Farbe Blue Coral sorgen, die den Note 7-Varianten in Silver Titanium und Black Onyx zur Seite gestellt wird.

Preis, Release & mehr: Was kostet der Umstieg?

Sowohl technisch als auch optisch hat Samsung also ordentlich nachgelegt – der Umstieg kann sich daher für viele Phablet-Freunde lohnen. Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: Lag die UVP des Note 4 im Jahr 2014 noch bei 769 Euro, werden für das Galaxy Note 7 schon 849 Euro aufgerufen. Jedoch kann man sich dann sicher sein, eines der aktuell besten Smartphones zu kaufen. Detailliertere Infos folgen in Kürze in unserem Testbericht.

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