HTTP-Status-Codes: Das steckt hinter Error 500, 404 & Co.

Schon mal über den Fehler 404 gestolpert? Hier erfährst Du, was dahinter steckt.
Schon mal über den Fehler 404 gestolpert? Hier erfährst Du, was dahinter steckt. (© iStock / Getty Images Plus / noerizk 2018)
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Läuft alles gut, bekommst Du HTTP-Status-Codes nie zu Gesicht. Stimmt aber etwas mit der Webseite oder dem Server nicht, kannst Du schnell einen Error 404, 500 und weitere Fehlermeldungen in Deinem Browser erhalten. Wir erläutern, was die HTTP-Status-Codes eigentlich bedeuten.

HTTP steht für Hypertext Transfer Protocol und regelt die Kommunikation zwischen Client und Server, wobei der Client häufig der Browser ist, der eine Anfrage an den Server einer Webseite schickt. Im Normalfall funktioniert das reibungslos und Du kannst Deine gewünschte Webseite ohne Einschränkungen besuchen und betrachten. Kann die Seite jedoch nicht wie erwartet abgerufen werden, erhältst Du im Browser eine Fehlermeldung – einen sogenannten HTTP-Status-Code. Die Ziffern beschreiben, warum die Webseite gerade nicht erreichbar ist.

Error 404 und 500: Das bedeuten die HTTP-Status-Codes

Im Alltag wirst Du dem Error 404 wohl mit am häufigsten begegnen: Diesen HTTP-Status-Code erhältst Du in der Regel immer dann, wenn die angegebene URL nicht oder nicht mehr vorhanden ist, der Server also die vom Client angeforderte Seite nicht bereitstellen kann. Das kann unterschiedliche Gründe haben: Entweder existierte die Seite nie oder die Inhalte der URL wurden verschoben, ohne dass die internen Links angepasst wurden.

Auch Verweise von anderen Seiten auf URLs, die nicht mehr existieren, erzeugen einen Error 404 – der klassische tote Link. Während früher häufig die Standardmeldung des Browsers ausgespuckt wurden, verfügen heute die meisten Webseiten über spezielle 404-Seiten, die mit weiterführenden Informationen und Links ausgestattet sind.

Bestimmt ist Dir beim Surfen im Netz auch schon einmal der Error 500 aufgefallen. Diesen HTTP-Status-Code bekommst Du immer dann zu Gesicht, wenn der Server, auf dem die Webseite gehostet wird, falsch konfiguriert ist oder etwa eine .htaccess-Datei falsche Einträge enthält.

Die häufigsten HTTP-Status-Codes in der Übersicht

HTTP-Status-Code Erklärung
100 – Continue Anfrage korrekt, Server wartet auf weitere Client-Anweisungen
102 – Processing Zeitintensive Anfrage, Statuscode zur Vermeidung eines Timeouts
200 – OK Anfrage wurde korrekt ausgefürt
301 – Moved Permanently Inhalt permanent verschoben und nicht mehr unter alter Adresse erreichbar, enthält Info über neue Adresse des Inhalts
302 – Moved Temporarily Inhalt nur temporär verschoben, weswegen der Inhalt weiterhin erreichbar ist
400 – Bad Request Client-Anfrage enthält Syntaxfehler, Anfrage erneut schicken
404 – Not Found Server findet die vom Client angegebene Seite nicht
410 – Gone Seite nicht vorhandenen, aktiv gesetzter HTTP-Status-Code durch Seitenbetreiber
500 – Internal Server Error Interner Fehler vom Server der Seite, häufig aufgrund falscher Konfiguration
503 – Service Unavailable Server steht temporär nicht zur Verfügung, etwa aufrund von Wartungsarbeiten

Zusammenfassung

  1. HTTP regelt Kommunikation zwischen Client und Server
  2. Kommt es dabei zu Abweichungen von der Norm, werden HTTP-Status-Codes angezeigt
  3. Häufige Fehler sind etwa Error 404 und 500
  4. Oftmals ist der ursprüngliche Inhalt an anderer Stelle zu finden, mitunter hat auch der Server Probleme, die Seite korrekt auszuliefern
  5. Die wichtigsten HTTP-Status-Codes haben wir in einer Tabelle über der Zusammenfassung zusammengestellt
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