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Huawei Mate S: 17 unverzichtbare Tipps und Tricks

Diese Tipps zum Huawei Mate S solltest Du unbedingt kennen.
Diese Tipps zum Huawei Mate S solltest Du unbedingt kennen. (©TURN ON 2015)

Schon ab Werk hat das Huawei Mate S viel zu bieten – mit einigen Tipps und Tricks können Nutzer aber noch mehr aus den Features des Smartphones herausholen. Sei es die Verwendung der Knuckle Codes, das Verschlüsseln des Fingerabdrucks oder aber einfach das Erstellen eines Screenshots. Wir verraten Dir, welche Funktionen Du unbedingt kennen musst.

1. Knuckle-Codes zur Bedienung verwenden

Ein besonderes Feature von Huawei ist die sogenannte Knuckle-Funktion. Bei dieser lassen sich besondere Aktionen oder Befehle ausführen, indem Du statt mit der Fingerspitze mit dem Fingerknochen auf das Display klopfst und anschließend ein Symbol malst. Zeichnest Du so beispielsweise ein "C", wird automatisch die Kamera-App geöffnet. Bei einem "M" startet die Musik-App, bei einem "W" die Wetter-App und bei einem "E" der Browser. Aktiviert wird diese Funktion unter "Einstellungen > Bewegungssteuerung > Zeichnen".

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Mit den Knuckle-Codes lassen sich bestimmte Apps durch Zeichnungen öffnen. (©Screenshot TURN ON 2015)

2. Knuckle-Funktion für andere Apps festlegen

Auf Wunsch kannst Du den vier Buchstaben "C", "M", "W" und "E" auch andere Funktionen zuweisen. Willst Du beispielsweise mit "C" lieber die Mail-App öffnen und nicht die Kamera, dann lässt sich das ebenfalls unter "Einstellungen > Bewegungssteuerung > Zeichnen" ändern. Insgesamt stehen als Gesten aber nur die genannten vier Buchstaben zur Verfügung.

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Auf Wunsch kannst Du den Knuckle-Codes andere Apps zuweisen. (©Screenshot TURN ON 2015)

3. Einsteiger-Tipp: Screenshot machen

Mit dem Huawei Mate S lässt sich ein Screenshot auf zwei verschiedene Arten machen. So gibt es natürlich den üblichen Weg, der auf den meisten Android-Smartphones funktioniert. Dafür drückst Du gleichzeitig den Power-Botton und die Lautstärke-Taste für Leise einige zirka eine Sekunde lang. Die zweite Möglichkeit funktioniert über einen Knuckle-Code. Tipp: So erstellst Du einen Screenshot, indem Du zweimal kurz hintereinander mit dem Fingerknöchel auf das Display tippst.

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Auch Screenshots funktionieren über einen Knuckle-Code. (©Screenshot TURN ON 2015)

4. Screenshot von Bildausschnitt machen

Eine Besonderheit des Huawei Mate S ist die Möglichkeit, auch von einem kleineren Bildausschnitt einen Screenshot zu machen. Das funktioniert ebenfalls per Knuckle-Code. Mit einem Fingerknöchel ziehst Du dazu einfach einen Rahmen um den Bildausschnitt, den Du festhalten möchtest. Anschließend kannst Du diesen vor dem Speichern noch bearbeiten.

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Auch Screenshots von Bildausschnitt lassen sich mit einem einfachen Tipp erstellen. (©Screenshot TURN ON 2015)

5. Smartphone mit Fingerabdruck verschlüsseln

Das Huawei Mate S kommt mit einem Fingerabdruckscanner daher und lässt sich deshalb mittels Fingerabdruck verschlüsseln und wieder entsperren. Um einen Fingerabdruck zum Verschlüsseln einzustellen, wechselst Du ins Menü "Einstellungen > Fingerabdruck-ID > Fingerabdruck-Verwaltung". Dort findet sich die entsprechende Option, um Deinen Fingerabdruck einzuscannen. Zum Anlegen eines Fingerabdrucks musst Du allerdings zusätzliche eine PIN eingeben. Tipp: Natürlich kannst Du auch mehrere Finger einscannen, sodass du den Scanner nicht immer mit dem gleichen Finger verschlüsseln musst, um das Gerät zu entsperren.

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Das Smartphone kann per Fingerabdruck verschlüsselt werden. (©Screenshot TURN ON 2015)

6. Fingerabdrucksensor als Touchpad

Der Fingerabdruckscanner des Huawei Mate S kann noch mehr, als nur das Smartphone zu entsperren. So lassen sich im Menü "Einstellungen > Fingerabdruck-ID" auch weitere Funktionen zuweisen. Ein Tipp etwa ist es, über den Scanner auch einen Anruf entgegen zu nehmen oder den Alarm zu stoppen. Alternativ kann der Scanner auch als Touchpad verwendet werden, um das Fotoalbum wie von Geisterhand durchzublättern oder um das Benachrichtigungsfeld anzuzeigen.

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Der Fingerabdrucksensor kann noch mehr Aufgaben übernehmen. (©TURN ON 2015)

7. Verschiedene Designs verwenden

Wenn Dir das Design des Homescreens und der App-Icons nicht gefällt, dann kannst Du es mit Hilfe der "Designs"-App verändern. Diese ist auf dem Mate S ab Werk installiert und bietet die Möglichkeit, die Optik des Smartphones zu individualisieren. Auf dem Smartphone selbst sind einige wenige Designs installiert. Weitere lassen sich jedoch direkt aus der App heraus aus dem Netz herunterladen.

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Einige Designs sind auf dem Smartphone bereits vorinstalliert. (©Screenshot TURN ON 2015)

8. HDR-Modus zum Fotografieren verwenden

Die Foto-App des Huawei Mate S bietet einen sogenannten HDR-Modus. HDR steht für High Dynamic Range und soll dafür sorgen, dass auf Fotos in hellen und dunklen Bereichen mehr Details erkennbar sind. Das klappt zwar nicht auf jedem Motiv, kann aber trotzdem so manches Bild verschönern. Der HDR-Modus wird in den Einstellungen der Kamera-App aktiviert.

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Die Kamera besitzt einen HDR-Modus. (©TURN ON 2015)

9. Mit dem Pro-Modus fotografieren

Zusätzlich zum HDR-Modus gibt es in der Kamera-App auch noch einen Pro-Modus. Wie der Name schon verrät, kommen hier Fotografie-Profis auf ihre Kosten. Das Feature ermöglicht es, verschiedene Kamera-Eigenschaften wie Lichtempfindlichkeit, Verschlusszeit, Lichtwert und Autofokus manuell einzustellen. Damit ist der Pro-Modus ideal für Leute, die beim Fotografieren gern ein wenig experimentieren.

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Im Pro-Modus können weitere Einstellungen vorgenommen werden. (©TURN ON 2015)

10. Daten auf eine microSD-Karte auslagern

Sehr löblich: Trotz des schlanken Designs schafft es Huawei beim Mate S einen Port für microSD-Karten unterzubringen. Damit kannst Du natürlich viele Daten wie Bilder und Musik auf der Speicherkarte unterbringen. Ganze Apps lassen sich zwar nicht auf die Karte verschieben, allerdings kannst Du zumindest bei einigen Programmen einen Teil der Daten auf die microSD-Karte auslagern, um den internen Speicher ein wenig freizuschaufeln. Das klappt im Menü "Einstellungen > Apps verwalten". Hier kannst Du die einzelnen Apps auswählen und nachschauen, ob Du eventuell Daten auf die Speicherkarte überspielen kannst.

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Bestimmte Daten lassen sich auf eine microSD-Karte auslagern. (©Screenshot TURN ON 2015)

11. Dual-Fenster-Ansicht verwenden

Immer mehr Smartphones bieten die Möglichkeit, zwei Apps gleichzeitig im Splitscreen auf dem Display anzuzeigen – so auch das Mate S. Die entsprechende Funktion nennt sich Dual-Fenster und befindet sich als Unterpunkt in den "Einstellungen".

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12. Stromprofil festlegen

Beim Mate S hat Huawei mehrere Möglichkeiten eingebaut, um Akkuleistung zu sparen. Eine davon ist das Festlegen eines bestimmten Stromprofils. Diese findest Du im Menü "Einstellungen > Energiesparen". Hier legst Du fest, ob Du das Smartphone lieber auf Leistung oder auf Sparsamkeit trimmen möchtest.

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Die Stromprofile sollen den Verbrauch des Mate S den jeweiligen Bedingungen anpassen. (©Screenshot TURN ON 2015)

13. Bildschirmhelligkeit manuell oder automatisch regeln

Der größte Stromfresser beim Huawei Mate S ist genau wie bei jedem anderen Smartphone das Display. Wer den Akku-Verbrauch des Bildschirms ein wenig eindämmen möchte, kann dies jedoch durch das Absenken der Display-Helligkeit tun. Gerade in Innenräumen oder Abends lassen sich die meisten Handy-Displays auch bei halber Leuchtkraft noch sehr gut ablesen. Nur bei starker Lichteinstrahlung von außen muss die Helligkeit unter Umständen auf Maximum gedreht werden. Da das Mate S über einen Lichtsensor verfügt, kann das Smartphone die Display-Helligkeit auf Wunsch auch automatisch an die äußeren Verhältnisse anpassen. Die passende Einstellung dafür findest Du unter "Einstellungen > Display > Helligkeit".

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Das Smartphone kann die Bildschirmhelligkeit automatisch regeln. (©Screenshot TURN ON 2015)

14. Akkuladung in Prozent anzeigen lassen

Der Akku-Balken im oberen Bereich des Bildschirms gibt jederzeit Auskunft über die verbleibende Laufzeit des Smartphones. Allerdings ist die Darstellung natürlich einigermaßen ungenau, da der genaue Ladestand in der normalen Ansicht nicht angezeigt wird. Das lässt sich jedoch unter "Einstellungen > Akku" ändern. Hier kannst Du festlegen, dass der Akku-Stand des Telefons als Prozentwert dargestellt werden soll. Damit weist Du immer ganz genau, wie viel Saft das Mate S noch hat.

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Auf Wunsch könnt ihr euch die Akkuleistung in Prozent anzeigen lassen. (©Screenshot TURN ON 2015)

15. Im Hintergrund laufende Apps deaktivieren

Zu den Eigenheiten von Android gehört es, Apps nicht direkt zu schließen, nachdem der Nutzer diese verlassen hat. Vielmehr bleiben diese im Hintergrund noch aktiv, damit der Nutzer später an genau der Stelle, an der er ausgestiegen ist, wieder einsteigen kann. Allerdings hat dieses System einen Nachteil, denn es belastet permanent den Arbeitsspeicher und den Akku des Smartphones. Wer das nicht möchte, kann dieses Feature jedoch unter "Einstellungen > Energiesparen > Geschützte Apps" deaktivieren.

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Unter geschützte Apps lassen sich im Hintergrund laufende Apps beenden. (©Screenshot TURN ON 2015)

16. Datenverbrauch von Apps begrenzen

Viele Apps verbinden sich auch wenn sie nicht genutzt werden, mit dem Internet, um Updates zu laden oder Daten mit Servern auszutauschen. Nur so ist es beispielsweise möglich, bei Facebook ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Allerdings wird dadurch auch das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages belastet. Wenn du das nicht möchtest, kannst Du einzelnen Apps unter "Einstellungen > Vernetzte Apps" verbieten, sich ungefragt mit dem Internet zu verbinden.

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Auch der Datenverbrauch von Apps kann begrenzt werden. (©TURN ON 2015)

17. Entwickleroptionen freischalten

"Einstellungen > Über das Telefon" auf die Build-Nummer tippen. Nach mehrfachem tippen erscheint der Hinweis "Sie sie jetzt ein Entwickler!". Anschließend findet sich unter "Einstellungen" das neue Untermenü namens "Entwickleroptionen" in denen sich zahlreiche Einstellungen am Smartphone und am Betriebssystem vornehmen lassen. Doch Vorsicht: Wie der Name schon verrät, ist dieser Modus eigentlich nur für erfahrene Entwickler gedacht. Wer hier etwas verändern möchte, sollte sich vorher am besten genau informieren, welche Effekte die einzelnen Optionen haben.

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In den Entwickleroptionen lassen sich zusätzliche Features nutzen. (©Screenshot TURN ON 2015)

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